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Neue Hinweise auf Benziner-Manipulation bei Porsche


Zahnrad-Trick  

Neue Hinweise auf Benziner-Manipulation bei Porsche

30.09.2020, 11:53 Uhr | dpa-AFX

Neue Hinweise auf Benziner-Manipulation bei Porsche. Die Porsche-Zentrale in Stuttgart (Symbolbild): Der Autohersteller soll Prüfwagen manipuliert haben. (Quelle: imago images/Aviation-Stock)

Die Porsche-Zentrale in Stuttgart (Symbolbild): Der Autohersteller soll Prüfwagen manipuliert haben. (Quelle: Aviation-Stock/imago images)

Hat Porsche getrickst, um seine Abgaswerte zu schönen? Einem Medienbericht zufolge soll der Sportwagenhersteller mit dem sogenannten Zahnrad-Trick Prüfautos umgebaut haben, um den CO2-Ausstoß der Wagen zu senken.

Im Abgasskandal verdichten sich beim Sportwagenbauer Porsche einem Bericht zufolge die Hinweise auf Manipulationen auch bei Benzinfahrzeugen. Bei internen Ermittlungen habe sich der Verdacht erhärtet, dass bei Benzinern getrickst worden sei, um bei Prüfungen den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, berichtete das Magazin "Business Insider".

Demnach bestätigten Mitarbeiter gegenüber der hauseigenen Revisionsabteilung, dass Porsche bei Prüffahrzeugen spezielle Zahnräder im Getriebe verwendet habe – andere als in der Serienproduktion. Dies könne dazu geführt haben, dass bei Abgasprüfungen ein geringerer Kraftstoffverbrauch als letztlich auf der Straße ausgewiesen wurde, hieß es.

Porsche spricht von Angelegenheiten aus der Vergangenheit

Ein Porsche-Sprecher sagte dazu am Mittwoch: "Die vorliegende Konstellation kann in Einzelfällen erfolgt sein. Die Sachverhalte liegen nach den vorliegenden Erkenntnissen jedoch sehr weit in der Vergangenheit."

Bei internen Untersuchungen sei man auf Hard- und Softwarebestandteile gestoßen, die in Typisierungsmessungen verwendet worden seien. "Hierbei kann es in Einzelfällen auch zu Abweichungen von Serienständen gekommen sein." Man habe den zuständigen Behörden die eigenen Erkenntnisse weitergegeben.

Der Sprecher sagte, die Untersuchungen dauerten an, man könne noch keine finalen Angaben machen. Es gehe nur um Fahrzeuge, die bereits vor einigen Jahren entwickelt worden seien. "Es gibt keine Belege dafür, dass Fahrzeuge in der laufenden Produktion betroffen sind."

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