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Ryanair in Corona-Krise: Billigairline streicht Winterflugplan – Jobs in Gefahr

Mehr Reisebeschränkungen  

Billigairline Ryanair kürzt Winterflugplan stark

15.10.2020, 13:37 Uhr | rtr

Ryanair in Corona-Krise: Billigairline streicht Winterflugplan – Jobs in Gefahr. Ryanair-Flugzeuge: Die Billigfluglinie verringert ihre Kapazitäten. (Quelle: dpa/Thomas Frey)

Ryanair-Flugzeuge: Die Billigfluglinie verringert ihre Kapazitäten. (Quelle: Thomas Frey/dpa)

Angesichts steigender Infektionszahlen streicht Ryanair seinen Flugplan zusammen. Der Konzern erwartet nur noch 38 Millionen Passagiere bis Ende März. Im September ging die Billigairline noch von zwölf Millionen mehr aus.

Die Billigairline Ryanair zollt den verstärkten Einschränkungen im Kampf gegen die Virus-Pandemie Tribut und kappt den Winterflugplan um ein Drittel. Die Kapazität werde auf 40 Prozent des Vorjahres geschrumpft, teilte der irische Konzern am Donnerstag mit. Zuletzt hatte die Airline hier noch mit 60 Prozent geplant.

Sie rechnet für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2020/21 nun mit 38 Millionen Passagieren. Wie sehr die jüngsten Entwicklungen rund um steigende Neuinfektionen die Luftfahrtbranche treffen, zeigt sich daran, dass Ryanair im September noch 50 Millionen Fluggäste erwartet hatte, nach 149 Millionen im Vorjahr.

Ryanair-Chef: Es wird mehr Entlassungen geben

"Wir bedauern diese Kürzungen des Winterflugplans zutiefst, die uns durch die Misswirtschaft einiger Regierungen in Bezug auf den EU-Flugverkehr aufgezwungen wurden", sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary. "Bedauerlicherweise wird es mehr Entlassungen beim Kabinenpersonal an den wenigen Basen geben, an denen wir noch immer keine Einigung über Arbeitszeit- und Lohnkürzungen erzielt haben."

Zusätzlich zur Schließung der Basen in Cork, Shannon und Toulouse für den Winter wird es laut Ryanair erhebliche Reduktionen der Flugzeuge an den Basen in Belgien, Deutschland, Spanien, Portugal und Wien geben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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