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Konjunkturprognose – IW Köln: Corona-Impfungen sorgen für Wirtschaftsaufschwung


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Corona-Impfungen sorgen für Wirtschaftsaufschwung

08.12.2020, 08:04 Uhr | rtr

Konjunkturprognose – IW Köln: Corona-Impfungen sorgen für Wirtschaftsaufschwung. Fußgängerzone (Symbolbild): Die deutsche Wirtschaft erholt sich einer Prognose zufolge bis Ende 2021 wieder. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Fußgängerzone (Symbolbild): Die deutsche Wirtschaft erholt sich einer Prognose zufolge bis Ende 2021 wieder. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Mit der Wirtschaft in Deutschland geht es einer Prognose zufolge wieder bergauf – ab dem Frühjahr. Die Hoffnung liegt auf Impfungen gegen das Coronavirus.

Die deutsche Wirtschaft erreicht nach Prognosen des arbeitgebernahen IW-Instituts Ende kommenden Jahres wieder ihr Vorkrisenniveau. Das Bruttoinlandsprodukt werde ab dem Frühjahr Fahrt aufnehmen und 2021 um vier Prozent wachsen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Prognose des in Köln ansässigen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

"Wenn das Impfen gut anläuft und die Infektionszahlen sinken, werden die Menschen zuversichtlicher und konsumieren und investieren mehr", sagte IW-Direktor Michael Hüther. "Setzt sich die Entwicklung erfolgreich fort, erreicht die deutsche Wirtschaft schon Ende des kommenden Jahres wieder ihr Vorkrisenniveau."

2020 werde es einen Einbruch von rund 5,5 Prozent geben. Der Arbeitsmarkt dürfte sich allerdings nur moderat erholen. "Die Unternehmen stellen kaum neu ein, sondern weiten die Arbeitszeit ihrer Belegschaft aus und bauen Kurzarbeit ab", hieß es dazu. Insgesamt werde die Zahl der Arbeitslosen im kommenden Jahr bei gut 2,7 Millionen verharren, die Quote bei knapp sechs Prozent bleiben.

Tiefrote Zahlen erwartet das IW trotz besserer Konjunktur für die öffentlichen Haushalte, da die Pandemie die Ausgaben nach oben treibe und zugleich die Einnahmen drücke. Das Staatsdefizit werde 2021 bei mehr als vier Prozent liegen, nach gut sechs Prozent im Krisenjahr 2020.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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