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Wenn Mütter nicht freiwillig gehen – H&M erhöht den Druck

  • Nele Behrens
Von Nele Behrens

Aktualisiert am 01.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Steht in Kritik: Der schwedische Modekonzern H&M.
Steht in Kritik: Der schwedische Modekonzern H&M. (Quelle: Ritzau Scanpix/imago-images-bilder)
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800 Stellen will H&M streichen und am liebsten sollen Mütter, Langzeitkranke und Schwerbehinderte gehen. Doch weil viele nicht mitziehen, droht der Modehändler intern mit "dem nächsten Schritt".

Die schwedische Modekette H&M zieht die Daumenschrauben an: Wenn nicht genug Mitarbeiter freiwillig gehen, drohen betriebsbedingte Kündigungen. Das geht aus E-Mails hervor, die dem Business-Insider vorliegen.

800 Stellen will der drittgrößte Modekonzern der Welt insgesamt einsparen und setzt dabei auf ein sogenanntes "Freiwilligenprogramm". Wie der Konzern auf Anfrage von t-online mitteilte, bietet er darin eine Abfindung an.

Gegenüber t-online erklärte H&M vor wenigen Tagen: "Sollte die Anzahl der Freiwilligen in diesem Programm nicht ausreichen, wird die Entscheidung über eine Sozialauswahl getroffen."

Verdi: H&M will Schutz der Mitarbeiter umgehen

Laut der Gewerkschaft will der Konzern vor allem junge Mütter, Langzeitkranke und Schwerbehinderte aus dem Unternehmen drängen. Verdi kritisierte, dass es in dem Programm keine Freiwilligkeit gäbe. H&M übe massiven Druck auf Mitarbeiterinnen aus, direkt in der Filiale das Programm zu unterschreiben.


Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Konzern vor, die Sozialauswahl umgehen zu wollen. Diese schützt nämlich Mütter und Väter, kranke und ältere Mitarbeiter, die seit langer Zeit beim Modehändler angestellt sind.

"Dieses Freiwilligenprogramm ist nichts Anderes als der Versuch, die in einem Sozialplan vorgesehene Sozialauswahl zu umgehen", unterstrich Cosimo-Damiano Quinto aus der Verdi-Bundesfachgruppe Einzelhandel in einem Gespräch mit t-online.

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H&M verweist auf "attraktive" Abfindungssummen

Laut Spiegel sollen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter 60 Jahren einen Bruttomonatslohn pro Beschäftigungsjahr als Abfindung erhalten. Bei Eltern mit Kindern unter 18 Jahren sollen es 1.000 Euro zusätzlich sein, Schwerbehinderten werden 2.500 Euro zusätzlich in Aussicht gestellt.

H&M nannte die Konditionen des Freiwilligenprogramms gegenüber t-online "attraktiv" und betonte, dass der Konzern alle geltenden, rechtlichen Bestimmungen einhalten würde.

SPD-Vize Mast: H&M verweigere sich gemeinsamem Plan

Doch auch aus der Politik gibt es satte Kritik am Vorgehen des Modehändlers. Katja Mast, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, bestätigt, dass Eltern mit Kindern aus dem Unternehmen gedrängt werden sollen.


"Was ich sage, sage ich nicht einfach so. Ich habe in den letzten Tagen Gespräche geführt. Aus unterschiedlicher Quelle wurde mir dies bestätigt. Natürlich steht es nicht schwarz auf weiß auf einem Papier – aber durch die gewählten Kriterien für das sogenannte Freiwilligenprogramm ist es eindeutig“, sagt sie gegenüber t-online.

Sie schließt sich der Kritik der Gewerkschaft an: H&M umgehe es, einen Plan für die digitale Zukunft mit den Beschäftigten gemeinsam zu erstellen.

"Ich erkenne ausdrücklich an, dass die Textilindustrie und der Einzelhandel insgesamt vor großen Herausforderungen stehen – unabhängig von Corona", sagt Mast. Gerade deshalb wollen der Betriebsrat und Verdi seit einem guten Jahr über einen Digitalisierungstarifvertrag verhandeln. Bisher sei das bei H&M nicht auf fruchtbaren Boden gefallen.

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Von Nele Behrens
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