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Milliardenverluste: So viel kostet Corona die Wirtschaft pro Woche


Milliardenverluste  

So viel kostet Corona die Wirtschaft pro Woche

10.02.2021, 09:37 Uhr | dpa

Milliardenverluste: So viel kostet Corona die Wirtschaft pro Woche. Verlierer der Krise: Dienstleister wie Friseure trifft die Pandemie besonders hart. (Quelle: imago images/CTK Photo)

Verlierer der Krise: Dienstleister wie Friseure trifft die Pandemie besonders hart. (Quelle: CTK Photo/imago images)

Jede Woche entgeht der deutschen Wirtschaft in der Pandemie eine Wertschöpfung in Milliardenhöhe. Dabei verzeichnet vor allem der Dienstleistungsbereich Verluste.

Die Einschränkungen in der Corona-Krise kommen die deutsche Wirtschaft nach Berechnungen des Ifo-Instituts teuer zu stehen. Pro Woche entgehe Deutschland eine Wertschöpfung von 1,5 Milliarden Euro, wie die Münchner Forscher nach Unternehmensbefragungen ermittelten.

"Damit sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen deutlich geringer als während der ersten Welle im Frühjahr 2020", sagte der Leiter der Ifo-Konjunkturprognosen, Timo Wollmershäuser. "Die Wirtschaftsleistung dürfte nur in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen ins Minus rutschen, in denen soziale Kontakte ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind."

Industrie- und Baubranche stützen die Wirtschaftsleistung

Zu diesen Branchen gehören beispielsweise das Gastgewerbe, die Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie Friseur- und Kosmetiksalons. Sie haben die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2020 um etwa einen halben Prozentpunkt nach unten gezogen.

Im laufenden ersten Quartal dürfte es dann knapp ein Prozentpunkt sein. Insgesamt dürfte die reale Wirtschaftsleistung in den betroffenen Zweigen von Januar bis März 2021 um etwa 20 Milliarden Euro niedriger liegen als im vierten Quartal 2019, dem letzten Vorkrisenquartal.

"Da die Industrie- und Baukonjunktur jedoch weiterhin gut laufen, dürfte das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn nicht zurückgehen, sondern stagnieren", sagte Wollmershäuser. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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