Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Friseurkette Klier bekommt zweite Chance – Sanierung in Sicht


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextAus für deutschen Discounter im NordenSymbolbild für einen TextPopstar trauert um seinen Sohn Symbolbild für einen TextWM: Flitzer stört ViertelfinaleSymbolbild für einen TextBidens Mehrheit wieder geschrumpftSymbolbild für ein VideoDrohne verfolgt Panzer – fatale FolgenSymbolbild für einen TextNeuer Moderator im "Frühstücksfernsehen"Symbolbild für einen TextErzieherinnen rächen sich mit DrohungSymbolbild für einen Text"Fluch geht weiter" – Brasilien am BodenSymbolbild für einen TextTheater gibt Schauspielerinnen HausverbotSymbolbild für einen TextDönerladen: Frau wirft Dackel über ThekeSymbolbild für einen TextLegendäres Gasthaus folgt auf SchuhbeckSymbolbild für einen Watson TeaserSupermarkt führt neuen Service ein Symbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Friseurkette Klier kann auf Sanierung hoffen

Von dpa
Aktualisiert am 25.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Deutschlands größte Friseurkette Klier, mit Marken wie Essanelle oder Super Cut, bekommt nach der Insolvenz eine zweite Chance. Das Unternehmen soll saniert werden, wie die Gläubiger entschieden.

Die Gläubiger von Klier wollen Deutschlands größte Friseurkette erhalten und haben sich kurz vor der Wiedereröffnung der Filialen zur vorgeschlagenen Sanierung bekannt. Bei ihrer ersten Versammlung habe Einstimmigkeit darüber geherrscht, dass das insolvente Unternehmen fortgeführt werden soll, hieß es am Donnerstag nach dem Treffen in Braunschweig.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
+11

Über den konkreten Insolvenzplan wolle man dann auf der nächsten Sitzung entscheiden. "Aus heutiger Sicht bin ich sehr zuversichtlich, dass die Klier Hair Group (KHG) auch diese letzte Etappe meistern und die Neuaufstellung gelingen wird", erklärte der Sachwalter im Verfahren, Silvio Höfer.

Umsatzeinbußen zwangen Klier in die Insolvenz

Mit der Öffnung der Salons am Montag (1. März) werde Klier "weiteren Schub" bekommen, gab sich die Firma überzeugt. Anfang kommender Woche dürfen die Friseure wieder aufmachen, Bund und Länder erlaubten die vorsichtige Lockerung der Kontaktbeschränkungen in diesem Bereich im Rahmen ihrer jüngsten Corona-Beschlüsse.


Die Umsatzeinbußen in der Pandemie hatten Klier heftig getroffen. Im September war schon ein Schutzschirm-Verfahren beantragt worden, bei dem die Firma in Eigenverwaltung – also mit externer Hilfe, aber mit einer Geschäftsführung, die im Amt bleibt, – gerettet werden soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ziel eines solchen Ablaufs ist es, nach weiteren Lösungen zu suchen, ohne dass förmlich Insolvenz angemeldet wird. Am 1. Dezember startete dann das Hauptverfahren über das Vermögen der KHG.

Viele Klier-Beschäftigte bangen um Jobs

Nun gab es den sogenannten Berichts- und Prüfungstermin der Gläubiger. Durch die prinzipielle Befürwortung einer Sanierung wird eine Zerschlagung des Unternehmens mit Hauptsitz in Wolfsburg unwahrscheinlicher. Unter anderem wurden die Eigenverwaltung und Besetzung des Sachwalters bestätigt. Die nächste Versammlung mit dem formalen Insolvenzplanbeschluss soll der KHG zufolge Mitte März sein.

Viele Beschäftigte von Klier bangen dennoch um ihre Jobs. Wie viele Stellen gefährdet sind, war bisher unklar. "Die KHG kämpft um jeden Standort und will so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten", hieß es Ende 2020 in Wolfsburg. Es lasse sich aber noch nicht seriös sagen, wie viele Salons im Insolvenzverfahren schließen müssten.

Zuletzt betrieb Klier nach eigenen Angaben in Deutschland rund 1.350 Salons und Shops mit etwa 8.500 Beschäftigten. Auch Marken wie Essanelle oder Super Cut gehören dazu.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Aus für deutschen Discounter im Norden
  • Rahel Zahlmann
  • Arno Wölk
Von Rahel Zahlmann, Arno Wölk
BraunschweigDeutschlandInsolvenz
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website