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Impfen, Bahn, Google: Das ändert sich alles für Verbraucher im Juni 2021


Impfen, Bahn, Google  

Das ändert sich alles im Juni 2021

31.05.2021, 15:03 Uhr
Diese Änderungen kommen ab Juni auf Verbraucher zu

Ausbildungsplätze, geschlechtsangleichende Operationen bei intergeschlechtlichen Kindern und ein BGH-Urteil für Gartenbesitzer - der Juni kommt und mit ihm einige Änderungen. (Quelle: dpa)

Nachbarstreits, Ferien, Google-Suche: Diese Änderungen kommen ab Juni auf Verbraucher zu. (Quelle: dpa)


Sinkende Inzidenzen, geöffnete Außengastronomie: Im Land macht sich ein sanftes Gefühl von Neuanfang breit. Auch der Juni dürfte seinen Teil dazu beitragen – etwa mit dem Ende der Impfreihenfolge.

Deutschland macht sich locker. Die positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen und das Ende mancher Maßnahmen ändern die Stimmung im Land – und das könnte im Juni so weitergehen.

Denn mit dem neuen Monat gibt es wieder einige Änderungen. So können bald nicht mehr nur Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen oder bestimmten Berufen überall einen Impftermin ausmachen, sondern jeder. Gute Nachrichten gibt es zudem für Bahnreisende und Ausbilder.

Ende der Impfpriorisierung

Ab 7. Juni darf sich jeder und jede in Deutschland um eine Corona-Impfung bemühen. Die bisherige Priorisierung nach Alter, Erkrankungen und Beruf entfällt. Ärzteverbände fürchten allerdings Probleme für die Praxen, die bereits jetzt von Anfragen überrannt würden.

Betriebsärzte starten mit Impfungen

Ebenfalls ab 7. Juni sollen auch Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden werden. Beschäftigte sollen sich dann über ihre Firmen impfen lassen können. Anspruch haben alle Betriebsangehörigen – unabhängig vom Wohnsitz oder dem gewöhnlichen Aufenthaltsort. Eine Corona-Impfung steht damit auch Grenzpendlern und Saisonarbeitern zu. Sie bleibt aber freiwillig.

Digitaler Impfpass soll kommen

Andere Länder haben ihn schon, nun soll er auch in Deutschland an den Start gehen: der digitale Impfpass. Eine App namens CovPass soll dafür sorgen, dass sich Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete ausweisen können. Das US-Unternehmen IBM entwickelt die App für das Robert Koch-Institut. Veröffentlicht werden soll sie noch im ersten Halbjahr 2021 – also spätestens Ende Juni.

Bahn startet Online-Erstattung

Lange mussten Bahnkunden warten, jetzt endlich ist der Service da: Wer nach einer Zugverspätung bei der Deutschen Bahn einen Teil des Fahrpreises erstattet haben will, muss künftig nicht mehr zum Briefkasten oder zum Reisezentrum laufen.

Ab dem 1. Juni bietet der Konzern die Möglichkeit, das Geld online über die Bahn-App einzufordern. Laut Bahn sei die Erstattung dann eine Frage von wenigen Minuten. Das analoge Formular soll es aber weiterhin geben. Mehr zu dieser Neuerung lesen Sie hier.

Ebenfalls neu bei der Bahn: Am 13. Juni startet der erste XXL-ICE von Hamburg in die Schweiz. Der Zug ist 374 Meter lang, hat 918 Sitzplätze und 13 Waggons. Regelmäßig sind diese extra langen ICEs aber erst ab September im Einsatz.

Mehr Geld für ausbildende Betriebe

In der Corona-Krise haben viele Unternehmen weniger ausgebildet. Die Bundesregierung schafft nun mehr Anreiz dazu und verdoppelt die Förderung für ausbildende Betriebe. Vom 1. Juni an gibt es pro Ausbildungsplatz bis zu 6.000 Euro.

Außerdem steigt die Zahl der Firmen, die von diesem Zuschuss profitieren können: Die Förderung gibt es dann für Betriebe, die maximal 499 Mitarbeiter haben – statt bisher 249.

Google Fotos wird kostenpflichtig

Bisher konnten Smartphone-Nutzer unbegrenzt viele Bilder in Googles Cloudspeicher-Dienst ablegen. Doch ab 1. Juni ist Schluss damit. Neu hochgeladene Fotos und Videos werden dann dem Google-One-Speicher oder dem Gratis-Speicherplatz mit einem Limit von 15 Gigabyte angerechnet. Wer die Grenze erreicht, muss Speicherplatz dazukaufen. Ausgenommen sind Nutzer von Googles Pixel-Smartphones. Mehr dazu lesen Sie hier.

Verbot bestimmter Operationen von Kindern

In Deutschland gibt es etwa 160.000 Menschen, die mit nicht eindeutig ausgebildeten Geschlechtsorganen geboren wurden. Handelt es sich bei ihnen noch um Kinder, dürfen ihre Eltern sie ab Anfang Juni keiner geschlechtsangleichenden Operation mehr unterziehen. Erlaubt ist das dann nur noch, wenn der Eingriff aus medizinischer Sicht nicht aufgeschoben werden kann.

Verwendete Quellen:

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