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Studie: Autobranche könnte Chipmangel bis 2025 spüren


Aktuelle Studie  

Autobranche könnte Chipmangel bis 2025 spüren

18.06.2021, 10:26 Uhr | dpa

Studie: Autobranche könnte Chipmangel bis 2025 spüren. Produktion eines Volkswagens (Symbolbild): Der Chipmangel könnte die gesamte deutsche Autobranche über Jahre ausbremsen. (Quelle: Getty Images/Jens Schlueter)

Produktion eines Volkswagens (Symbolbild): Der Chipmangel könnte die gesamte deutsche Autobranche über Jahre ausbremsen. (Quelle: Jens Schlueter/Getty Images)

Stockende Bänder bei den Autobauern: Wegen steigender Rohstoffkosten werden VW und Co. bis zu vier Millionen weniger Fahrzeuge herstellen. Das führt zu langen Wartezeiten.

Die Verdopplung der Rohstoffkosten und fehlende Elektronikchips werden die Erholung der Autoindustrie nach einer Studie der Unternehmensberatung AlixPartners noch auf Jahre bremsen. Weltweit würden dieses Jahr voraussichtlich etwa 83 Millionen Autos verkauft. Die 2018 erreichte Rekordmarke von 94 Millionen Autos werde wohl erst wieder 2025 erreicht.

Die Gewinnmargen dürften dieses Jahr wieder Vorkrisenniveau erreichen, sagte Branchenexperte Jens Haas am Freitag. Grund seien Sparprogramme, hohe Staatshilfen, "die Vermeidung von Rabattschlachten und die schnelle Erholung des chinesischen Marktes".

Aber die Rohstoffkosten pro Fahrzeug seien im Vergleich zum Vorjahr um 92 Prozent auf ein Rekordhoch von 3.600 Dollar gestiegen. Für nächstes Jahr werde nur eine leichte Entspannung erwartet. "Eine Rückkehr zum Vorkrisenniveau ist aber noch nicht in Sicht", denn es mangle an fast allen wichtigen Rohstoffen, erklärten die Studienautoren.

Erste Entspannung erst 2022

Die Chip-Knappheit werde in Europa zu einem Produktionsausfall von bis zu vier Millionen Fahrzeugen führen. "Aktuell werden Bestellungen von Ende 2020 erst im September diesen Jahres bedient."

Dies führe vermehrt zu Produktionsstopps in Autofabriken weltweit. Mit einer Entspannung der Situation sei erst 2022 zu rechnen. Für die Studie hatten sie die Bilanzen von mehr als 300 Autoherstellern und Zulieferern ausgewertet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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