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Tesla-Konkurrent Rivian plant Börsengang


Bewertung von 80 Milliarden Dollar  

Tesla-Konkurrent Rivian plant Börsengang

29.08.2021, 18:04 Uhr | fho, t-online

Tesla-Konkurrent Rivian plant Börsengang. Vorstellung des E-Trucks R1T von Rivian im November 2018 (Archivbild): Das Unternehmen soll beim Börsengang mit rund 80 Milliarden Dollar bewertet werden. (Quelle: imago images)

Vorstellung des E-Trucks R1T von Rivian im November 2018 (Archivbild): Das Unternehmen soll beim Börsengang mit rund 80 Milliarden Dollar bewertet werden. (Quelle: imago images)

Der Elektroautohersteller und erklärter Tesla-Konkurrent Rivian strebt an die Börse. Das Unternehmen soll dabei mit 80 Milliarden Dollar bewertet werden – trotz mehrfach verschobener Produktionsstarts.

Der Elektroautohersteller und TeslaTesla Aktie-Rivale Rivian plant seinen Börsengang. Es habe die entsprechenden Dokumente an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC gegeben. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. 

Aus den Unterlagen geht hervor, dass Rivian mit 80 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Damit könnte es einer der größten Börsengänge des Jahres werden. Wunschtermin für den Börsengang ist um den 25. November in diesem Jahr, zitiert Bloomberg eine nicht näher identifizierte Quelle. 

Musk hält den Börsengang für verrückt

Mit einer Bewertung von 80 Milliarden Dollar überträfe Rivian den größten Autokonzern der USA, General Motors. Doch von Tesla wäre das Unternehmen noch weit entfernt, dessen Marktkapitalisierung bei 700 Milliarden Dollar liegt. Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich in einem Kommentar auf Twitter zu den Ereignissen. 

Unter einem Tweet von Investmentberater Ross Gerber zur Bewertung von Rivian schrieb Musk: "Ich dachte 1999 war der Höhepunkt der Verrücktheit, aber 2021 ist 1.000 Prozent verrückter!"

Produktionsstart mehrfach verschoben

Rivian hat bisher rund 10,5 Milliarden Dollar an Kapital aufgenommen. Die letzte Finanzierungsrunde fand erst im Juli statt und sammelte 2,5 Milliarden Dollar unter anderem vom Climate Pledge Fund von Amazon, Ford und verschiedenen Fondsgesellschaften wie Soros Fund Management und Blackrock ein.

Amazon hat bereits 100.000 E-Lieferfahrzeuge geordert. Seit diesem Jahr fahren Testfahrzeuge durch San Francisco. Doch der Produktionsstart musste bereits mehrfach verschoben werden. Unterbrochene Lieferketten während der Pandemie, ein Mangel an Halbleiterchips sowie Kurzarbeit und Werksschließungen machten dem Unternehmen zu schaffen.

Die Fabrik in Normal, Illinois steht, aber der Start des SUV-Modells wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mit dem Truck R1T soll es hingegen Ende August bis Anfang September losgehen. Das besondere am R1T, der laut Preisliste in der Basisausführung bei 67.500 Dollar liegt, sind vier Motoren, die je an einem der Räder sitzen. Mit einer Akkuladung soll das Fahrzeug rund 400 Meilen (640 km) schaffen. 

Verwendete Quellen:

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