Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

500 Arbeitsplätze verloren: Modekette Adler schließt Insolvenzverfahren ab


500 Arbeitsplätze verloren  

Modekette Adler schließt Insolvenzverfahren ab

31.08.2021, 17:33 Uhr | dpa

Insolvenz: Wann ein Unternehmen insolvent ist und was das bedeutet

Air Berlin, Schlecker, Germania – große deutsche Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Insolvenz anmelden mussten. Aber was heißt das eigentlich? Und wer bekommt das restliche Vermögen des Unternehmens? t-online klärt auf. (Quelle: t-online)

Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online.de)


2.600 Arbeitsplätze sind gesichert, 500 perdu: Der Modehändler Adler kann weitermachen, das Insolvenzverfahren ist beendet. Doch nicht alle Filialen in Deutschland bleiben dauerhaft geöffnet.

Die Textilkette Adler Modemärkte hat ihr Insolvenzverfahren nach zwei Monaten beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Der Insolvenzplan sei erfolgreich umgesetzt worden, man führe mehr als 130 Filialen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz weiter und habe mehr als 2.600 Arbeitsplätze retten können.

Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden. Der neue Eigentümer Zeitfracht Logistik Holding GmbH übernimmt 100 Prozent der Anteile des Modehändlers und führt die Filialen weiter. Nach derzeitigem Stand blieben 137 Filialen geöffnet, sagte der Unternehmenssprecher. Die Schließungen seien ein noch laufender Prozess, betroffen seien Filialen in Deutschland.

Adler Mode

--97,24%
Adler Mode Aktie
Hoch
Zwischenwert Hoch / Mittel
Mittel
Zwischenwert Mittel / Tief
Tief

"Der Abschluss eines Insolvenzverfahrens dieser Größe und Komplexität nur gut sieben Monate nach Antragstellung und zwei Monate nach Eröffnung dürfte beispiellos sein", erklärte der Adler-Generalbevollmächtigte Christian Gerloff. "Dies gilt umso mehr, wenn man in Rechnung stellt, dass das operative Geschäft wegen der coronabedingten Filialschließungen bis in den Frühsommer hinein de facto stillstand."

Die Berliner Unternehmensgruppe Zeitfracht war im Textileinzelhandel bislang nicht vertreten. Sie ist auf Logistiklösungen spezialisiert und als Buchgroßhändler aktiv. Helfen bei der Sanierung von Adler soll der Ausbau des Onlinegeschäfts. Außerdem soll es in den Adler-Filialen künftig mehr zu kaufen geben: Laut Zeitfracht führen die Adler-Märkte bereits heute ein großes Sortiment an Nicht-Textilien, das Angebot soll noch erweitert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: