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Amazon: Zoll-Razzia in Verteilzentrum in Bad Oldesloe – 200 Beamte vor Ort


Rund 200 Beamte vor Ort  

Zoll-Razzia in Amazon-Verteilzentrum

07.09.2021, 15:33 Uhr | fho, t-online

Amazon: Zoll-Razzia in Verteilzentrum in Bad Oldesloe – 200 Beamte vor Ort. Ein Polizeiwagen des Zolls (Symbolbild): Bei einer Razzia im Verteilzentrum Bad Oldesloe des Onlinehändlers Amazon überprüft der Zoll die Kurierfahrer.  (Quelle: imago images/ Bernd Günther)

Ein Polizeiwagen des Zolls (Symbolbild): Bei einer Razzia im Verteilzentrum Bad Oldesloe des Onlinehändlers Amazon überprüft der Zoll die Kurierfahrer. (Quelle: Bernd Günther/imago images)

Erst vor wenigen Wochen stand das Verteilzentrum von Amazon in Bad Oldesloe im Fokus des Zolls. Nun gibt es eine erneute Razzia. Diesmal geht es um die Bezahlung der Kurierfahrer. 

Im Verteilzentrum des Onlinehändlers Amazon Amazon.Com Aktie in Bad Oldesloe läuft eine Zoll-Razzia. Auf dem Parkplatz des Zentrums stünden zahlreiche Kleinbusse der Bundespolizei. Die Beamten gehen einem Verdacht auf Schwarzarbeit nach. Das berichtete zuerst der Norddeutsche Rundfunk.

Seit zehn Uhr morgens am heutigen Dienstag seien rund 200 Beamte aus Lübeck, Kiel, Itzehoe und Hamburg im Einsatz, so eine Sprecherin. Sie seien zur Unterstützung des Hauptzollamtes Kiel vor Ort. "Die Prüfung betrifft die Kurierfahrer und Fahrerinnen", sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts Kiel. Laut "Lübecker Zeitung" betrifft das etwa 500 Mitarbeiter. Wie lange der Einsatz dauern soll, ist nicht bekannt. 

"Wir sind gerne bereit, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um jedem Fall nachzugehen", sagte ein Sprecher des Online-Versandhändlers dazu. "Unsere Partner sind verpflichtet, sich an die geltenden Gesetze und den Verhaltenskodex für Amazon Lieferanten zu halten."

Erst vor drei Wochen hatte der Zoll die Lagermitarbeiter des Verteilzentrums kontrolliert, die für Subunternehmer dort tätig sind. Von 160 überprüften Arbeitern hatten 19 keine gültigen Papiere und keine Arbeitserlaubnis. Aus diesen Befragungen hätten sich weitere Hinweise ergeben, die zur erneuten Razzia geführt hätten. Dabei soll es nun darum gehen, ob die Fahrer Mindestlohn erhalten.  

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