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DIHK-Umfrage: Deutschlands Unternehmen wollen zurück zur Schuldenbremse


Wirtschaft wünscht sich Rückkehr zur Schuldenbremse

Von Frederike Holewik

Aktualisiert am 30.09.2021Lesedauer: 2 Min.
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Ein Mercedes-Mitarbeiter arbeitet an einem Motor /Symbolbild): Unternehmen in Deutschland machen bürokratische Hürden und hohe Energiepreise zu schaffen.
Ein Mercedes-Mitarbeiter arbeitet an einem Motor /Symbolbild): Unternehmen in Deutschland machen bürokratische Hürden und hohe Energiepreise zu schaffen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Unternehmen erwarten von der neuen Bundesregierung vor allem Verbesserungen bei der Digitalisierung und in der Verwaltung. Gleichzeitig wollen sie eine Rückkehr zu gedeckelten Staatsverschuldung.

Deutschlands Unternehmen wünschen sich eine schnelle Rückkehr zur Schuldenbremse. Das geht aus dem IHK-Unternehmensbarometer hervor, das am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Darin gaben fast zwei Drittel der Befragten an, dass die Bundesregierung so schnell wie möglich wieder die Verschuldung der öffentlichen Haushalte begrenzen solle.

In der Umfrage unter Mitgliedern des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sagten die Unternehmen zudem, dass sich Deutschland als Wirtschaftsstandort verschlechtert habe. Auf einer Schulnoten-Skala von 1 bis 6 stellten die Unternehmer vor allem der Bürokratie mit durchschnittlich 4,8 eine mangelhafte Bewertung aus.

Eine entscheidende Rolle spielten dabei zu lange Planungs- und Genehmigungsverfahren. 69 Prozent der Befragten stimmten dem voll und ganz zu, weitere 23 Prozent stimmten eher zu.

DIHK-Präsident Peter Adrian
DIHK-Präsident Peter Adrian (Quelle: DIHK)

Aber auch die hohen Strom- und Energiekosten (Schulnote 4,5) belasten die Unternehmen. Hier ist der Unterschied zur Bewertung vor der Bundestagswahl 2017 besonders groß. Damals erhielt die Kategorie noch eine 3,7. Mit Verbesserungen ist hier aber erstmal nicht zu rechnen. Im Gegenteil: "Die Energiekosten werden sich weiter verteuern in den nächsten Monaten und Jahren", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian.

Digitalisierung und Verwaltung sind Kernforderungen

Von einer neuen Bundesregierung erhoffen sich die befragten Unternehmen vor allem, dass die Digitalisierung vorangetrieben wird (61 Prozent). Das liege auch an den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie. 2017 hatten mit 55 Prozent noch etwas weniger Unternehmen Digitalisierung als drängendes Problem benannt.

"Ohne eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und eine schnelle Verwaltung werden die Unternehmen ihre großen Zukunftsaufgaben hierzulande ebenso wie im weltweiten Wettbewerb nicht bewältigen können", so Adrian. "Umso dringlicher ist, dass wir jetzt Hindernisse aus dem Weg räumen." Das Verbessern und Beschleunigen von Verwaltungsleistungen ist 41 Prozent ein anliegen, dicht gefolgt von investitionssicherer und wettbewerbsfähiger Klimapolitik, die sich 39 Prozent der Befragten wünschen.

Doch obwohl den Unternehmen Klimaschutz ein Anliegen ist, sind viele bei potenziell anfallenden Kosten skeptisch. 20 Prozent lehnen höhere Kosten für den Klimaschutz ab, weitere 26 Prozent stimmen weder zu noch lehnen sie es ab. "Unsere Wirtschaft braucht jetzt einen spürbaren Investitions-Ruck", sagte Adrian mit Blick auf Klimaschutz und Digitalisierungsvorhaben. Richtschnur für den neuen Koalitionsvertrag sollte sein, private und öffentliche Investitionen zu fördern.

Für das Barometer wurden 3.500 DIHK-Mitgliedsunternehmer Mitte September online befragt. Die Unternehmen decken Wirtschaftszweigen von Industrie, über Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Reise, Kultur- und Kreativwirtschaft bis zu Finanzwirtschaft ab.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • IHK-Unternehmensbarometer zur Bundestagswahl 2021
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