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Spanx: In diese Firma investieren Reese Witherspoon und Oprah Winfrey


Witherspoon und Winfrey begeistert  

Warum US-Stars in Unterwäsche investieren

21.11.2021, 17:18 Uhr | fho, t-online

Spanx: In diese Firma investieren Reese Witherspoon und Oprah Winfrey. Reese Witherspoon (l.) und Oprah Winfrey bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die beiden Stars haben in das Unterwäschelabel Spanx investiert.  (Quelle: imago images)

Reese Witherspoon (l.) und Oprah Winfrey bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die beiden Stars haben in das Unterwäschelabel Spanx investiert. (Quelle: imago images)

Prominente Unterstützung: Das Unterwäsche-Label Spanx wurde kürzlich mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet. Neben der Investmentgesellschaft Blackstone sind auch Reese Witherspoon und Oprah Winfrey beteiligt.

Das US-amerikanische Unterwäsche-Label Spanx hat das Interesse prominenter Investorinnen geweckt. Wie das Unternehmen mitteilte, haben unter anderem Hollywoodstar Reese Witherspoon und Talk-Legende Oprah Winfrey investiert.

Erst vor einigen Woche wurde bekannt, dass die Investmentgesellschaft Blackstone Blackstone Aktie eine Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen erwirbt. Damit stieg der Wert des Unternehmens auf 1,2 Milliarden US-Dollar (1,06 Milliarden Euro). Gründerin Sara Blakely soll weiterhin eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen und nach erfolgter Übernahme Vorstandsvorsitzende werden. 

Weitere Investoren sind die Gründerin der Dating-Plattform Bumble, Whitney Wolfe Herd, die Investmentfonds Able Partners und G9 Ventures.

"Ein wichtiger Zeitpunkt für Gründerinnen"

In einem Statement sagte Blakely nach dem Blackstone-Deal: "Das ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt für Gründerinnen". Sie selbst habe ihr Unternehmen ohne entsprechende Erfahrungen und mit wenig Geld gestartet. Andere Frauen in der Wirtschaft zu unterstützen, sei ihr daher wichtig. 

In einer Mitteilung von Blackstone hieß es, die Übernahme liege bei einem reinen Frauenteam unter Führung von Ann Chung. Auch die rechtliche Abwicklung habe bei einem Team aus Anwältinnen gelegen. Zudem verpflichtete sich Blackstone, künftig ausschließlich Frauen in den Spanx-Vorstand zu berufen. 

Mitarbeiter bekommen Luxusreise geschenkt

Blackstone hat in der Vergangenheit schon mehrfach auf Unternehmerinnen gesetzt, darunter Whitney Wolfe Herd mit ihrem Unternehmen Bumble. Auch Witherspoon verkaufte ihr 2016 gegründetes Unternehmen "Hello Sunshine" im August an eine Firma, die wiederum ebenfalls von Blackstone unterstützt wird. Das Medienunternehmen "Hello Sunshine" wurde damals mit 900 Millionen US-Dollar bewertet. 

Spanx-Gründerin Sara Blakely bei einer Tagung in Tampa, Florida im Februar.  (Quelle: imago images/Martha Asencio Rhine)Spanx-Gründerin Sara Blakely bei einer Tagung in Tampa, Florida im Februar. (Quelle: Martha Asencio Rhine/imago images)

Ihre Freude über den Erfolg mit Blackstone teilte Blakely mit ihren Mitarbeitern. Nach der Verkündung der Milliardenbewertung gab es für diese eine Überraschung. Jeder von ihnen bekam je zwei Erste-Klasse-Flugtickets an ein Ziel ihrer Wahl und 10.000 Dollar (8.600 Euro) für die Reise. Eine Video davon ging auf sozialen Netzwerken viral. 

Gründerin startete mit 5.000 Dollar

Blakely gründete Spanx im Jahr 2000. Ihr Startkapital von 5.000 Dollar (4.300 Euro) hatte sie sich mit dem Tür-zu-Tür-Verkauf von Faxgeräten verdient. Um ihre Produkte anzupreisen, führte Blakely sie zu Beginn selbst bei Meetings mit Einkäufern vor. Dabei begann alles mit einer Strumpfhose, bei der sie die Füße abschneidet. Daraus entwickelt sich formende Unterwäsche – ein Verkaufsschlager. Auch damals spielte Winfrey bereits eine Rolle. Sie stellte die Spanx-Produkte auf ihre jährliche erscheinenden Liste "Oprah's Favorite Things" und verschaffte der Marke damit den nationalen Durchbruch. 

Spanx gilt seitdem als Vorreiter im Bereich Shapewear. Als jüngste Selfmade-Milliardärin der USA ziert Blakely das Wirtschaftsmagazin "Forbes", steht 2014 auf der Liste der 100 einflussreichsten Personen. Ihr Vermögen wird heute auf 1,3 Milliarden Dollar geschätzt. 

Im Unternehmen mit Sitz in Atlanta, Georgia, arbeiten 750 Mitarbeiter. Laut "New York Times" erwirtschaftete Spanx im vergangenen Jahr einen Umsatz von 300 bis 400 Millionen Dollar und einen operativen Gewinn von 50 bis 80 Millionen Dollar. Und Blakelys Idee hat Nachahmer gefunden: Mittlerweile gibt es eine Reihe weiterer Unternehmen auf dem Markt, wie etwa HoneyLove Inc. oder Kim Kardashians Label Skims. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Wall Street Journal: "Oprah Winfrey, Reese Witherspoon Invest in Spanx"
  • Bloomberg: "From $5,000 to $1.2 billion: Spanx lands investment deal with Blackstone"
  • Manager Magazine: "Von der Fax-Verkäuferin zur Milliardärin"
  • New York Times: "Spanx, the shapewear pioneer, may sell itself, and private equity is interested"
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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