• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Konjunktur
  • T├╝rkei: Die Inflation ist au├čer Kontrolle geraten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoLotto am Samstag: Die GewinnzahlenSymbolbild f├╝r einen TextNeue Doppelspitze der Linken gew├ĄhltSymbolbild f├╝r ein VideoSo sieht es im G7-Luxushotel ausSymbolbild f├╝r einen TextGep├Ąck-Chaos in D├╝sseldorfSymbolbild f├╝r einen TextScholz fehlt auf S├Âders G7-FotoSymbolbild f├╝r einen TextFu├čballstar ├╝berrascht mit Wechsel Symbolbild f├╝r ein VideoWo jetzt heftige Gewitter drohenSymbolbild f├╝r einen TextDeutscher Olympiasieger holt WM-BronzeSymbolbild f├╝r einen TextJunge stirbt beim S-Bahn-SurfenSymbolbild f├╝r einen Text14-J├Ąhriger stirbt bei FallschirmsprungSymbolbild f├╝r einen TextFerchichi ├╝ber Liebesleben mit BushidoSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserAzubi k├Ąmpft in Armut ums ├ťberlebenSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Inflation in der T├╝rkei so hoch wie zuletzt vor 20 Jahren

Von rtr
Aktualisiert am 03.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Gem├╝seh├Ąndlerinnen in Istanbul (Symbolbild): Die Preise f├╝r Lebensmittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent gestiegen.
Gem├╝seh├Ąndlerinnen in Istanbul (Symbolbild): Die Preise f├╝r Lebensmittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent gestiegen. (Quelle: Pacific Press Agency/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Das teilte das Statistikamt am Donnerstag mit. Die Lebensmittel verteuerten sich demnach sogar um rund 65 Prozent, Energie teilweise noch st├Ąrker.

Experten zufolge ist damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Goldman Sachs geht davon aus, dass die Teuerungsrate im April sogar auf 60 Prozent steigen und erst im Mai/Juni mit 65 Prozent ihren Gipfel erreichen wird. "Wir sehen auch Aufw├Ąrtsrisiken bei den Rohstoffpreisen und der geldpolitischen Haltung (der Zentralbank), die nicht auf die Bek├Ąmpfung der Inflation ausgerichtet ist", sagte Goldman-Experte Murat Unur.

Zentralbank senkt die Zinsen, statt sie anzuheben

Ein Grund f├╝r die steigenden Inflationserwartungen ist auch der Einmarsch Russlands in die Ukraine, der bereits die Gas-, ├ľl- und Getreidepreise in die H├Âhe schnellen lie├č. So haben sich die Erzeugerpreise im Februar mehr als verdoppelt im Vergleich zum Vorjahresmonat ÔÇô auch wegen der teureren Rohstoffe infolge des Krieges gegen die Ukraine.

"├ťberschwappende Effekte der Russland-Ukraine-Krise, einschlie├člich h├Âherer globaler Rohstoffpreise und potenziell neuer Unterbrechungen der Lieferkette, sprechen f├╝r ein Aufw├Ąrtsrisiko", sagte ├ľkonom Jason Tuvey von Capital Economics.

Die Inflation ist in den vergangenen Monaten in die H├Âhe geschnellt ÔÇô auch weil die t├╝rkische Zentralbank unter dem Druck von Pr├Ąsident Recep Tayyip Erdogan ihren Leitzins deutlich gesenkt hat. Er liegt jetzt bei 14 Prozent, im September 2021 waren es noch 19 Prozent.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Der Kreml ist sauer"
Russische Separatistenmilizen in Sjewjerodonezk: Aus der Stadt hat sich das ukrainische Milit├Ąr mittlerweile zur├╝ckgezogen.


Deutliche Abwertung gegen├╝ber dem Dollar

Das wiederum hat erheblich dazu beigetragen, dass die Lira im vergangenen Jahr zum Dollar um 44 Prozent abgewertet hat. Dadurch werden Importe teurer, die meist in ausl├Ąndischen W├Ąhrungen abgerechnet werden.

├ľkonomen halten Zinserh├Âhungen f├╝r ein geeignetes Gegenmittel, da dadurch beispielsweise die Lira wieder attraktiver wird. Erdogan will jedoch mit billigen Krediten die Produktion und die Exporte anschieben, was wiederum f├╝r mehr Besch├Ąftigung sorgen soll.

Die t├╝rkische Wirtschaft ist 2021 mit elf Prozent so stark gewachsen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Die Konjunktur steht aber wegen der hohen Inflation und der negativen Folgen wegen des Ukraine-Krieges etwa f├╝r den Tourismus vor einem schwierigen Jahr.

├ľkonomen trauen der T├╝rkei in diesem Jahr nur rund 3,5 Prozent Wachstum zu. Der Konflikt in der Ukraine k├Ânnte etwa die wichtige Reisebranche sp├╝rbar d├Ąmpfen. Denn etwa ein Viertel der Touristen in der T├╝rkei sind Russen oder Ukrainer.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
IstanbulLebensmittelRecep Tayyip ErdoganRusslandUkraine
Ratgeber

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website