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"Russen-Aldi": Russischer Discounter Mere steht vor Aus in Deutschland


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"Russen-Aldi" zieht sich wohl aus Deutschland zurück

Von t-online, mak

Aktualisiert am 08.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Mere-Discounter im Januar 2019 (Archivbild): Die russische Handelskette hat wohl mehrere Filialen dichtgemacht.
Ein Mere-Discounter im Januar 2019 (Archivbild): Die russische Handelskette hat wohl mehrere Filialen dichtgemacht. (Quelle: PicturePoint/imago-images-bilder)
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Mit großen Erwartungen ging der russische Discounter Mere vor drei Jahren in Deutschland an den Start. Nun steht die als "Russen-Aldi" bekannte Handelskette hierzulande vor dem Aus.

Die russische Discounterkette Mere zieht sich offenbar aus Deutschland zurück. Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung". Demnach habe das Unternehmen TS-Markt, das die Geschäfte in Deutschland betreibt, fünf von neun Filialen geschlossen – zuletzt in Sachsen-Anhalt.

Schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine habe die Handelskette demnach die Standorte in Westdeutschland dichtgemacht. Nun würden sukzessive die Filialen im Osten zugesperrt, heißt es weiter. Auf Anfrage der "Lebensmittel Zeitung" dementierte das Handelsunternehmen allerdings, sich aus dem Deutschlandgeschäft zurückziehen zu wollen.

Warum das Unternehmen die Filialen dichtgemacht hat, ist offen. Laut "Lebensmittel Zeitung" habe der Discounter Schwierigkeiten mit Lieferungen aus Russland – wegen der Sanktionen gegen den Kreml. Der Großteil des Sortiments kam bislang aus Russland, heißt es weiter.

Kundin: Mere ist zu "Ramschladen" geworden

Auch auf Google Maps berichten einige Nutzer von einem eingeschränkten Sortiment in den vergangenen Wochen. So schreibt eine Nutzerin, der Mere-Discounter in Leipzig sei zu einem "Ramschladen" geworden – "Lebensmittelladen kann man eigentlich nicht mehr sagen". Ein anderer Nutzer schreibt über den Markt in Zwickau, das Angebot habe sich verschlechtert.

Lieferprobleme gab es allerdings schon vor dem Krieg. So musste die erste Filiale kurz nach Eröffnung Anfang 2019 für zwei Tage schließen. Zahlreiche Produkte waren wegen der großen Nachfrage in den ersten Tagen bereits ausverkauft, wie das Unternehmen damals erklärte.

Die Mere-Discounter, die als "Russen-Aldi" bekannt geworden sind, sollten den hiesigen Ketten mit Billigstangeboten Konkurrenz machen. Ursprünglich sollten daher 100 Geschäfte in Deutschland eröffnet werden. Diese Pläne wurden mittlerweile aufgegeben. In Russland läuft das Geschäft indes besser. Der russische Mutterkonzern Torgservis mit Sitz in Sibirien betreibt mehr als 2.000 Filialen in Russland.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Lebensmittel Zeitung: "Russischer Discounter Mere schließt Märkte in Deutschland"
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