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Tagesgeld und Festgeld aktuell: Zinsen im Vergleich – bis zu 4,15 Prozent


Welche Bank zahlt am meisten?
Hier gibt es jetzt die besten Zinsen

Von t-online, cho, llb

Aktualisiert am 03.04.2024Lesedauer: 5 Min.
Eine Frau prüft Angebote auf ihrem Smartphone (Symbolbild): t-online fasst für Sie jeden Monat die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld zusammen.Vergrößern des Bildest-online fasst für Sie jeden Monat die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld zusammen. (Quelle: Westend61/Heike Aßmann/imago-images-bilder)
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Die Zinswende ist in vollem Gange, immer mehr Banken schrauben ihre Festgeldkonditionen zurück. Wo Sie derzeit die besten Konditionen bekommen.

Eine Zeit lang konnten Sparer sich auch langfristig hohe Zinsen sichern. Doch inzwischen schrumpfen die Möglichkeiten wieder zusammen. Obwohl die Inflationsrate auf ein Niveau von 2,2 Prozent im März zurückgegangen ist, hält die Europäische Zentralbank (EZB) die Füße still – und lässt die Leitzinsen unverändert. Erste Senkungen erwarten die Finanzmärkte im Juni.

Umso wichtiger ist es, sich mit den aktuell besten Angeboten an Tages- und Festgeld zu beschäftigen. Wir zeigen, wo es die höchsten Zinsen gibt.

Tages- und Festgeld: Die besten Angebote

Festgelder mit zwei Jahren Laufzeit bringen in der marktweiten Spitze aktuell noch 3,8 Prozent Zinsen. Bei diesem Zinssatz summieren sich die Zinseinnahmen einer Anlage von 10.000 Euro auf insgesamt 760 Euro.

Wer sein Geld nur für ein Jahr lang fest anlegt, kann bis zu 3,75 Prozent Zinsen einstreichen. Institute mit deutschem Einlagenschutz zahlen bis zu 3,65 Prozent. Festgeldzinsen auf oder über der 4-Prozent-Marke gibt es inzwischen nur noch bei kurzen Laufzeiten von einem halben Jahr.

Die Oldenburgischen Landesbank (OLB) zahlt unter bestimmten Bedingungen fünf Prozent Tagesgeldzinsen. Das Angebot gilt aber nur für Neukunden, die zugleich ein kostenpflichtiges Girokonto bei der Bank eröffnen. Die Sonderkonditionen gelten für drei Monate, danach gilt der Tagesgeld-Bestandskundenzins von aktuell einem Prozent.

Solche Aktionsangebote lohnen sich vor allem für Sparer, die bereit sind, ihr Geld wieder zu einer anderen Bank umzuschichten, sobald die Neukundenkonditionen ausgelaufen sind. Wer das nicht möchte, achtet beim Zinsvergleich am besten auf hohe Bestandskunden-Konditionen.

Trade Republic ist – wie nach der letzten Auswertung Anfang März – der einzige Anbieter, der vier Prozent Zinsen unbefristet sowie für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen anbietet. Das Angebot ist allerdings kein klassisches Tagesgeldkonto. Die Verzinsung gilt für Guthaben auf dem Verrechnungskonto zum Wertpapierdepot. Das Geld ist dort aber ebenfalls täglich verfügbar und das zugehörige Depot kann kostenfrei geführt werden.

Das Guthaben wird bei einer von mehreren Partnerbanken von Trade Republic deponiert. Darunter befinden sich Institute mit deutscher, irischer und französischer Einlagensicherung.

"Trotz einiger Zinssenkungen in den letzten Wochen lohnen sich Termingelder für Sparer noch immer", sagt Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier. "Bei einer Inflationsrate von zuletzt nur noch 2,2 Prozent sichern sich Anleger mit Angeboten aus der Marktspitze wesentlich höhere Zinsen, als das Erspartes durch die laufende Teuerung gleichzeitig an Wert einbüßt."

Sparer sollten aber bei ihrer Anlageentscheidung immer auch Alternativen zur eigenen Hausbank berücksichtigen. Bis zu 3,8 Prozent zahlen deutsche Banken aktuell für Festgeld mit zwei Jahren Laufzeit. "Wer 10.00 Euro zu diesen Konditionen anlegt, streicht insgesamt 328 Euro mehr Zinsen ein als bei einer zweijährigen Festgeldanlage zum Durchschnittszins der Sparkassen", so Maier weiter.

Renditerechner: Rendite einfach berechnen
Berechnung
Endkapital13.159
Zinsen3.159

Für den Teil des Vermögens, den Sie langfristig investieren können, sollten Sie auch Anlagen am Aktienmarkt ins Auge fassen. Für Börsen-Einsteiger eignen sich besonders sogenannte ETFs. Das sind Fonds, die einen Aktienindex wie den Dax nachbilden. Die Vorteile für Sie: Die Kosten sind gering, Sie streuen Ihr Risiko breit und es winken vergleichsweise hohe Erträge. Alles über Vor- und Nachteile von ETFs lesen Sie hier. Wie Sie Ihr Risiko beim Investieren in Indexfonds minimieren, erklären wir Ihnen hier.

Die höchsten Zinsen beim Tages- und Festgeld im Überblick (alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 3. April 2024):

Top-Festgeld-Angebote, 24 Monate Laufzeit

  • Cronbank: 3,8 Prozent (Deutschland)
  • PBB direkt - Deutsche Pfandbriefbank: 3,75 Prozent (Deutschland)
  • Bigbank: 3,7 Prozent (Estland)
  • Klarna Festgeld+: 3,6 Prozent (Schweden)
  • Aareal Bank: 3,4 Prozent (Deutschland)
  • Abc Bank: 3,4 Prozent (Deutschland)

Hinweise: Das Angebot Festgeld+ ist nur für Kunden mit einem Girokonto bei Klarna verfügbar.

Top-Festgeld-Angebote, 12 Monate Laufzeit

  • Bigbank: 3,75 Prozent (Estland)
  • Ziraat Bank: 3,65 Prozent (Deutschland)
  • Klarna Festgeld+: 3,63 Prozent (Schweden)
  • Isbank: 3,6 Prozent (Deutschland)
  • Yapi Kredi Nederland: 3,6 Prozent (Niederlande)
  • ABC Bank: 3,5 Prozent (Deutschland)
  • Bank of Scotland: 3,5 Prozent (Großbritannien/Deutschland)
  • PBB direkt - Deutsche Pfandbriefbank: 3,5 Prozent (Deutschland)

Hinweise: Das Angebot Festgeld+ ist nur für Kunden mit einem Girokonto bei Klarna verfügbar. Auch das Angebot der Isbank ist nur für Kunden mit einem Girokonto bei der Bank verfügbar.

Top-Festgeld-Angebote, 6 Monate Laufzeit

  • Alpha Bank Romania: 4,15 Prozent (Rumänien)
  • Wiener Privatbank: 3,95 Prozent (Österreich)
  • IKB - Deutsche Industriebank: 3,75 Prozent (Deutschland)
  • Abc Bank: 3,65 Prozent (Deutschland)
  • Arab Banking Corporation: 3,65 Prozent (Frankreich)
  • Bank11: 3,6 Prozent (Deutschland)
  • Ziraat Bank: 3,65 Prozent (Deutschland)

Tagesgeld mit befristeten Sonderkonditionen

Bei der Oldenburgischen Landesbank (OLB) aus Deutschland erhalten Sparer fünf Prozent Zinsen. Den Aktionszins erhalten Neukunden für drei Monate. Danach erfolgt eine variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 1,0 Prozent). Das Angebot gilt nur für Kunden, die innerhalb von 14 Tagen vor Abschluss des Tagesgeldkontos ein kostenpflichtiges Girokonto bei der Bank eröffnen.

Bei der DHB Bank aus den Niederlanden erhalten Sparer 3,95 Prozent Zinsen. Den Aktionszins erhalten Neukunden für drei Monate. Danach erfolgt eine variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,90%).

Bei der Advanzia Bank aus Luxemburg erhalten Sparer 3,9 Prozent Zinsen. Den Aktionszins erhalten Neukunden für drei Monate. Danach erfolgt eine variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,1 Prozent).

Bei der Open Bank aus Spanien erhalten Sparer 3,9 Prozent Zinsen. Den Aktionszins erhalten Neukunden für sechs Monate. Danach erfolgt eine variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,8 Prozent). Das Tagesgeldkonto ist nur für Kunden verfügbar, die auch ein Girokonto bei der Bank führen.

Bei der Suresse Direkt Bank aus Spanien erhalten Sparer ebenfalls 3,9 Prozent Zinsen. Den Aktionszins erhalten Neukunden für sechs Monate. Danach erfolgt eine variable Verzinsung zum regulären Nominalzins (aktuell: 2,8 Prozent).

Top-Tagesgeld-Angebote

  • Trade Republic: 4,0 Prozent (Irland/Deutschland/Frankreich)
  • Bank Norwegian: 3,8 Prozent (Schweden)
  • wiLLBe – Liechtensteinische Landesbank: 3,8 Prozent (Liechtentein)
  • Creditplus Bank: 3,4 Prozent (Deutschland)
  • Akbank: 3,05 Prozent (Deutschland)
  • ABK Allgemeine Beamtenbank: 3,0 Prozent (Deutschland)
  • BMW Bank: 3,0 Prozent (Deutschland)
  • Gefa Bank: 3,0 Prozent (Deutschland)
  • Merkur Privatbank: 3,0 Prozent (Deutschland)
  • Umwelt Bank: 3,0 Prozent (Deutschland)

Zur Methodik

Ausgewertet wurden sämtliche Tages- und Festgeldangebote in der Verivox-Datenbank für eine Anlagesumme von 10.000 Euro. Alle Angebote können aus Deutschland abgeschlossen werden.

Und für alle Konten gilt die EU-weite Einlagensicherung von 100.000 Euro (bei Nicht-Euro-Ländern gibt es Abweichungen hiervon). Das bedeutet, dass Gelder bis 100.000 Euro bei einer eventuellen Pleite der Bank gesichert sind.

Für die "Top-Rating"-Auswertung wurden nur Banken aus Staaten berücksichtigt, denen die großen Ratingagenturen eine Top-Bonität bescheinigen. Dazu zählen derzeit Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Österreich und Schweden, Tschechien sowie die Schweiz, Norwegen und Großbritannien.

In einigen Ländern wird eine Quellensteuer erhoben, durch die sich die effektive Netto-Rendite der Anlage reduzieren kann. Solche steuerlichen Aspekte sind in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Hinweise: Trade Republic ist kein klassisches Tagesgeldkonto, sondern das Verrechnungskonto zum kostenfreien Wertpapierdepot. Bei der Bank Norwegian sind pro Jahr sechs Buchungsposten frei, für jeden weiteren werden 0,5 Prozent des Auszahlungsbetrags berechnet. Bei der Creditplus Bank sind Ein- und Auszahlungen nur am ersten Werktag der Woche möglich.

Hinweis zur Einlagensicherung in Schweden: In Schweden sind Einlagen bis 1.050.000 Schwedischen Kronen pro Bank und Kunde geschützt. Beim aktuellen Wechselkurs sind das umgerechnet rund 91.000 Euro.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Auswertung von Verivox
  • statista.de
  • Bundesbank
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