HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Nach Zugunglück: Deutsche Bahn muss Betonschwellen austauschen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoRussen schockiert über SturmgewehreSymbolbild für einen TextZwei Kleinflugzeuge bei Gera abgestürztSymbolbild für einen TextGottschalk rauscht ins QuotentiefSymbolbild für einen TextEklat um van der Poel bei der Rad-WMSymbolbild für einen TextBoxen: Fury verhöhnt Joshua wegen KampfSymbolbild für einen TextTV-Star: Siebtes Kind mit Yoga-LehrerinSymbolbild für einen TextSchock-Moment: Ronaldo blutet starkSymbolbild für einen TextBox-Weltverband suspendiert UkraineSymbolbild für einen TextSuperstar singt bei Lederhosen-AuftrittSymbolbild für einen TextDie Leertaste kann mehr als Sie denkenSymbolbild für einen TextFünf Verletzte nach Unfall auf der A8Symbolbild für einen Watson TeaserSupermarkt-Riese revolutioniert StrategieSymbolbild für einen TextWie Nordic Walking die Knochen stärkt

Deutsche Bahn sperrt Strecken und erwartet Verspätungen

Von reuters
Aktualisiert am 19.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Regionalzug der Deutschen Bahn (Archivbild): Etliche Betonschwellen müssen in den kommenden Monaten aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden.
Ein Regionalzug der Deutschen Bahn (Archivbild): Zahlreiche Betonschwellen müssen in den kommenden Monaten aus Sicherheitsgründen erneuert werden. (Quelle: IMAGO/F. Hecker)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Zugreisende sollten sich auf gesperrte Streckenabschnitte und Verspätungen einstellen. Die Bahn muss großflächig fehlerhafte Schwellen ersetzen.

Nach dem Unglück von Garmisch-Partenkirchen muss die Deutsche Bahn massenhaft Beton-Schwellen austauschen und dafür auch Streckenabschnitte sperren. Erste Erkenntnisse aus technischen Gutachten hätten den Verdacht nahegelegt, dass an den Schwellen ein Herstellerfehler vorliege, teilte das Staatsunternehmen am Freitag mit. "Die Schwellen weisen teilweise Unregelmäßigkeiten in der Materialbeschaffenheit auf."

Überall wo Auffälligkeiten bei der Untersuchung von 200.000 Schwellen festgestellt wurden, habe man bereits etwa mit Langsam-Fahrstellen reagiert: "Umleitungen, längere Fahrzeiten oder auch Schienenersatzverkehr lassen sich durch die Arbeiten nicht vermeiden."

Erste Schwellen seien ausgetauscht worden. Ziel sei es, fast alle Strecken bis Jahresende wieder befahrbar zu machen. Der Austausch werde sich jedoch bis 2023 hinziehen. Betroffen sind schwerpunktmäßig die Bundesländer Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Bahn geht von Kosten im dreistelligen Millionenbereich aus. In der Pressemitteilung der Bahn heißt es dazu: "Aktuell gibt es in Folge der Untersuchungen an insgesamt rund 165 Stellen im Schienennetz Einschränkungen."

Betonschwellen als Ursache für Unglück in Garmisch-Patenkirchen

Anfang Juni war ein Regionalzug von Garmisch-Partenkirchen nach München entgleist. Fünf Menschen starben, darunter ein 14-Jähriger. 16 Menschen wurden schwer verletzt, etwa 50 leicht. Bei der Suche nach einer möglichen Ursache gerieten auch die Betonschwellen in den Fokus.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Aktuell gebe es an 165 Stellen im Schienennetz nun Einschränkungen, teilte die Bahn weiter mit. Bei den Arbeiten hätten zunächst die Strecken Vorrang, die besonders hoch ausgelastet und für den Fern-, Regional- und Güterverkehr im gesamten Netz von großer Bedeutung seien.

Vorrang für Kohle- und Öltransporte

Der Austausch trifft das Bahnnetz in einer ohnehin extrem angespannten Lage. Wegen Niedrigwassers können viele Schiffe nicht fahren und Industrie und Gewerbe wollen auf die Schiene ausweichen. Diese ist aber ohnehin überlastet, wozu auch Militärtransporte im Zuge des Ukraine-Kriegs sowie das an vielen Stellen ohnehin marode Netz beitragen. Zudem leidet auch die Bahn unter Personalmangel.

Zum Herbst und Winter setzt die Bundesregierung außerdem verstärkt auf Kohle- und Öl-Transporte für Kraftwerke, da Gas weniger zur Strom-Erzeugung eingesetzt werden soll. Diese Transporte sollen Vorrang auf dem Netz erhalten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Mario Thieme
Deutsche BahnGarmisch-PartenkirchenZugunglück
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website