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Ergebnisse bestätigen lassen: Was ist beim Einsatz eines HIV-Selbsttests zu beachten?

Ergebnisse bestätigen lassen  

Was ist beim Einsatz eines HIV-Selbsttests zu beachten?

08.03.2019, 12:29 Uhr | dpa

Ergebnisse bestätigen lassen: Was ist beim Einsatz eines HIV-Selbsttests zu beachten?. Künftig sollen HIV-Selbsttests für alle in Apotheken oder Drogeriemärkten erhältlich sein.

Künftig sollen HIV-Selbsttests für alle in Apotheken oder Drogeriemärkten erhältlich sein. Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - HIV-Selbsttests sollen bald auch in Apotheken und Drogerien erhältlich sein. Anwender sollten beachten, dass diese Tests erst 12 Wochen nach einer möglichen Übertragung eine HIV-Infektion ausschließen können, informiert die Deutsche Aids-Hilfe.

Auf das Ergebnis "HIV-negativ" kann man sich also erst drei Monate nach dem letzten Risiko einer Übertragung verlassen. Die Tests seien zudem sehr empfindlich und könnten auch ein positives Ergebnis zeigen, wenn gar keine Infektion vorliegt.

Zeigt der Test eine HIV-Infektion an, müssen Betroffene dies daher durch einen weiteren Labortest bestätigen lassen. Diesen Bestätigungstest kann zum Beispiel ein Arzt vornehmen. Betroffene können sich auch an das Gesundheitsamt oder einen Checkpoint der Aidshilfen wenden. Erst wenn auch dieser Test ein positives Ergebnis zeigt, liege eine HIV-Infektion vor.

Bisher dürfen solche Schnelltests in Deutschland unter anderem nur an Ärzte, Gesundheitseinrichtungen und Beratungsstellen abgegeben werden. Künftig sollen sie wie etwa auch Schwangerschaftstests für alle in Apotheken oder Drogeriemärkten zu bekommen sein.

Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßte die Änderung , die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebracht hat. Die freie Verfügbarkeit senke die Hemmschwelle und ermögliche so mehr Menschen eine frühe Diagnose und damit eine Behandlung. Denn manche scheuten den Gang in eine Arztpraxis oder eine Teststelle.

Hierzulande leben nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 12.700 Menschen ohne ihr Wissen mit HIV. Insgesamt sind knapp 90.000 Menschen mit dem Erreger der Immunschwächekrankheit Aids infiziert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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