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Krankenhaus-Zusatzversicherung lohnt nicht immer

Von dpa
Aktualisiert am 04.11.2019Lesedauer: 1 Min.
Beratung von oberster Stelle: Wer gesetzlich versichert ist und sich vom Chefarzt behandeln lassen möchte, muss das meist aus eigener Tasche zahlen.
Beratung von oberster Stelle: Wer gesetzlich versichert ist und sich vom Chefarzt behandeln lassen möchte, muss das meist aus eigener Tasche zahlen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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MĂŒnchen (dpa/tmn) - Wer gesetzlich versichert ist und sich vom Chefarzt behandeln lassen oder im Einzelzimmer liegen möchte, zahlt das meist aus eigener Tasche. Eine Zusatzversicherung lohnt sich laut der Verbraucherzentrale Bayern trotzdem nicht immer.

Die Leistungen variieren nach Angaben der VerbraucherschĂŒtzer bei den Versicherungen stark: Manche ĂŒbernehmen keine Kosten fĂŒr eine Privatklinik, andere zahlen nur einen bestimmten Satz der Ă€rztlichen Honorare. Wenn es nicht um die Chefarztbehandlung, sondern um das Einzelzimmer geht, ist es teilweise gĂŒnstiger, den Aufschlag fĂŒr das Zimmer zu zahlen statt eine Zusatzversicherung abzuschließen, erklĂ€rt die Verbraucherzentrale Bayern.

Es empfehle sich zudem, die Zusatzversicherung abzuschließen, solange man gesund ist. Denn Interessenten mit schweren Erkrankungen wie Krebs bekommen nach Erfahrung der Verbraucherzentrale oft keinen Vertrag mehr. Auch das Alter spielt demnach eine Rolle: Je Ă€lter der Versicherte beim Abschluss ist, desto höher sind in der Regel die BeitrĂ€ge.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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