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Ozempic: Abnehmspritze und Diabetes-Medikament fehlt noch Wochen


Diabetes-Medikament fehlt noch Wochen
Lieferengpass bei Ozempic: Was jetzt für Patienten wichtig ist


15.07.2025 - 09:47 UhrLesedauer: 1 Min.
NOVO NORDISK-STOCKS/Vergrößern des Bildes
Abnehmspritze Ozempic: Derzeit ist das Medikament nur schwer erhältlich. (Quelle: Tom Little/reuters)
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Ein Lieferengpass bei Ozempic führt zu Unsicherheiten bei vielen Diabetikern. Das Medikament bleibt noch Wochen knapp – Abhilfe soll ein neuer Pen bringen.

Das Medikament Ozempic (Wirkstoff: Semaglutid) ist aktuell in einer wichtigen Dosierung knapp. Wie der Hersteller Novo Nordisk beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet hat, fehlt die 1-mg-Stärke in der 3er-Packung mit Fertigpens voraussichtlich bis zum 31. August. Warum genau es zu dem Lieferengpass kommt, hat der Hersteller nicht mitgeteilt.

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Ozempic ist seit 2018 zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen, wenn Diät und Bewegung allein nicht ausreichen. Zusätzlich wird der Wirkstoff zunehmend Off-Label – also außerhalb der eigentlichen Zulassung – zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Gerade dieser Trend hat zuletzt wiederholt Lieferprobleme verursacht, weil die Nachfrage sprunghaft gestiegen ist.

Ozempic ist knapp: Neuer Pen soll Abhilfe schaffen

Novo Nordisk will künftig einen 8-Wochen-Pen anbieten, der den bisherigen 4-Wochen-Pen ersetzt. Dadurch sinkt der Materialverbrauch, die Produktion wird effizienter – und die Versorgungssicherheit soll steigen. Für Patienten ändert sich laut Hersteller nichts an der Anwendung.

Wichtig zu wissen

Ozempic gehört zur Gruppe der GLP-1-Rezeptoragonisten. Diese Medikamente senken den Blutzucker, fördern die Insulinausschüttung und helfen beim Abnehmen. Sie werden einmal wöchentlich unter die Haut gespritzt.

Was Betroffene jetzt tun sollten

Wer derzeit auf die betroffene Packung angewiesen ist, sollte sich frühzeitig mit seiner Arztpraxis oder Apotheke in Verbindung setzen. Gegebenenfalls lässt sich auf andere Dosierungen oder Alternativen ausweichen. Wichtig ist dabei: Die Umstellung sollte immer in ärztlicher Absprache erfolgen – vor allem bei einem sensiblen Krankheitsbild wie Diabetes.

Verwendete Quellen
Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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