• Home
  • Gesundheit
  • Influenza - Noch immer keine Grippewelle: Experten besorgt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextHertha wĂ€hlt Ex-Ultra zum PrĂ€sidentenSymbolbild fĂŒr ein VideoHier drohen nach der Hitze heftige UnwetterSymbolbild fĂŒr einen TextJohnson irritiert mit ÄußerungenSymbolbild fĂŒr einen TextVerletzte und RĂ€umung: Abifeier eskaliertSymbolbild fĂŒr einen TextZwei Tote auf RheinbrĂŒcke bei MainzSymbolbild fĂŒr einen TextSenioren bekommen gĂŒnstigere KrediteSymbolbild fĂŒr ein VideoFlugzeug geht in der Luft der Sprit aus Symbolbild fĂŒr einen TextAffenpocken: WHO tief besorgtSymbolbild fĂŒr einen TextHunderte bei Clan-SchlĂ€gerei in Essen dabeiSymbolbild fĂŒr einen TextJunge stirbt nach Badeunfall in der ElbeSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischtSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Noch immer keine Grippewelle: Experten besorgt

Von dpa
07.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Weil eine Grippewelle wegen der Pandemie erneut ausbleibt, wÀchst in den kommenden Wintern das Risiko schwerer Influenza-Epidemien.
Weil eine Grippewelle wegen der Pandemie erneut ausbleibt, wÀchst in den kommenden Wintern das Risiko schwerer Influenza-Epidemien. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa) - Die Grippe-Verbreitung in Deutschland bleibt in der zweiten Saison in Folge stark unterdurchschnittlich. Seit Anfang Oktober 2021 sind weniger als 5000 im Labor bestÀtigte FÀlle gemeldet worden, wie aus dem Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) amRobert Koch-Institut(RKI) hervorgeht.

"Im Vergleich mit den letzten fĂŒnf vorpandemischen Saisons sind diese Werte weiterhin sehr niedrig." Vor einem Jahr seien allerdings sogar nur knapp 500 FĂ€lle erfasst worden.

Hohe Grippe-Verbreitung in NachbarlÀndern

Hinweise auf eine erneut ausbleibende Grippewelle hatten zuvor bereits Krankenkassen geĂ€ußert. Es gibt allerdings mit Luxemburg, DĂ€nemark und Bulgarien andere europĂ€ische LĂ€nder, die laut EU-Gesundheitsbehörde ECDC derzeit - neueste Angaben sind von Ende MĂ€rz - von einer hohen beziehungsweise sehr hohen IntensitĂ€t der Grippe-Verbreitung berichten. Auch in Deutschland hĂ€tten die Fallzahlen in den vergangenen vier Wochen stark zugenommen, heißt es im AGI-Bericht. Angesichts einer unbekannten Zahl an Tests können die Autoren aber nicht sicher einschĂ€tzen, ob der Anstieg eine tatsĂ€chliche Zunahme zirkulierender Grippeviren bedeutet oder nicht.

"Ob sich doch noch eine richtige Grippewelle entwickeln kann, können wir nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit einer deutlich steigenden Influenza-AktivitĂ€t in den kommenden Wochen verringert sich, je weiter das FrĂŒhjahr voranschreitet", teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage mit. Eine weiter dĂ€mpfende Rolle spielten voraussichtlich auch die baldigen Osterferien - bei Influenza seien Kinder sonst immer besonders frĂŒh betroffen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Scholz will offenbar steuerfreie Einmalzahlung
Olaf Scholz spricht zur Presse in BrĂŒssel (Archivbild): Einem Bericht zufolge plant er Einmalzahlungen fĂŒr die BĂŒrger als Entlastung.


Als HauptgrĂŒnde fĂŒr die stark gebremste Influenza-Verbreitung gelten Corona-Maßnahmen und ReisebeschrĂ€nkungen seit Beginn der Pandemie. Dies ist nicht nur in Deutschland beobachtet worden. Eine Folge: Die Vielfalt an nachgewiesenen Grippeviren hat sich in der Zeit stark verringert, wie Forscher um Vijaykrishna Dhanasekaran von der University of Hongkong vor einigen Tagen im Fachblatt"Nature Communications"berichteten. Die sogenannte Influenza B/Yamagata-Linie scheine sogar seit Mitte 2020 ausgestorben zu sein.

Verringerte ImmunitĂ€t in der Bevölkerung befĂŒrchtet

Die Autoren Ă€ußern eine Reihe von Sorgen: Sie erwarten wegen der ausgebliebenen Grippewellen eine verringerte ImmunitĂ€t in der Bevölkerung und sehen ein Risiko schwererer kĂŒnftiger Epidemien. Besonders problematisch könnte dies demnach fĂŒr Kinder sein, die nun ihre ersten prĂ€genden Grippeinfektionen verpassten.

Herausforderungen sieht die Gruppe auch bei der jedes Jahr nötigen Anpassung der Grippe-Impfstoffe: Die Vorhersage, welche Viren im Winter zirkulieren werden und daher berĂŒcksichtigt sein sollten, wird lĂ€ngere Zeit vor der Grippesaison getroffen. Dabei stĂŒtzen sich Experten normalerweise auf Erfahrungen aus dem Winter auf der SĂŒdhalbkugel. Weil sich Influenzaviren zwischenzeitlich aber noch einmal stark verĂ€ndern können, fĂ€llt der Impfschutz nicht jedes Jahr sehr gut aus. Durch die nun ausgebliebenen Wellen drohen passgenaue Impfstoffe ein noch schwierigeres Unterfangen zu werden.

Die Ungewissheit bei dem Thema biete einen weiteren Anreiz, rasch sogenannte Universalimpfstoffe weiterzuentwickeln, die im Vergleich zu den bisherigen Vakzinen einen breiteren Schutz vermitteln könnten, schreibt das Team. FĂŒr denkbar hĂ€lt es dabei den Einsatz der mRNA-Technologie, die die Firmen Pfizer/Biontech und Moderna fĂŒr Covid-19-Impfstoffe nutzten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Nicole Sagener
BulgarienDeutschlandDĂ€nemarkEULuxemburgRKI







t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website