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Venezuela: Maduro und Guaid├│ umwerben die Soldaten

Von dpa
Aktualisiert am 28.01.2019Lesedauer: 3 Min.
Nicolas Maduro (M.
Nicolas Maduro (M.) nimmt mit seiner Frau Cilia Flores (r von ihm) und Verteidigungsminister Padrino (r, 2. Reihe) an einer Milit├Ąr├╝bung teil. (Quelle: Prensa Miraflores./dpa)
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Caracas (dpa) - Angesichts des offenen Machtkampfes zwischen Regierung und Opposition in Venezuela buhlen Pr├Ąsident Nicol├ís Maduro und der selbst ernannte Interimspr├Ąsident Juan Guaid├│ um die Unterst├╝tzung der Streitkr├Ąfte.

"Wir wollen, dass die Soldaten die Verfassung und den B├╝rgerwillen achten", sagte Guaid├│ in einem ver├Âffentlichten Interview der kolumbianischen Zeitung "El Tiempo".

Die F├╝hrungsriege der Streitkr├Ąfte steht noch immer treu zu Maduro. Verteidigungsminister Vladimir Padrino marschierte gemeinsam mit anderen ranghohen Milit├Ąrs und einfachen Soldaten im Morgengrauen in voller Kampfmontur durch die Festung Tiuna in Caracas, um seine Unterst├╝tzung der Regierung zu unterstreichen. "Es ist Zeit f├╝r patriotischen und revolution├Ąren Aktivismus", sagte Padrino. "Wir werden das Vaterland nicht ausliefern. Wir sind bereit, daf├╝r zu sterben."

Die Opposition f├╝hrt nach Aussagen Guaid├│s hinter den Kulissen bereits Gespr├Ąche mit Milit├Ąrs und zivilen Regierungsvertretern ├╝ber einen Machtwechsel in dem s├╝damerikanischen Land. "Das ist eine sehr heikle Angelegenheit, bei der es auch um die pers├Ânliche Sicherheit geht. Wir treffen sie, aber diskret", sagte Guaid├│ in einem Interview der "Washington Post".

Gerade in den unteren und mittleren R├Ąngen seien viele Soldaten unzufrieden mit der Situation. "Es nutzt nichts, dass sich die hochrangigen Milit├Ąrs an ein Regime ohne Zukunft klammern und ein Modell, das bereits gescheitert ist", sagte er "El Tiempo".

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Maduro hatte sich am Sonntag demonstrativ an der Seite von Soldaten gezeigt. Bei einer ├ťbung lief der Staatschef im Laufschritt an der Seite von Verteidigungsminister Padrino durch die Festung Paramacay. Er fuhr ein Milit├Ąrboot und posierte auf einer Marinebasis Arm in Arm mit Soldaten. "Immer loyal, niemals Verr├Ąter", riefen die Soldaten.

Guaid├│ war Anfang Januar zum Pr├Ąsidenten des von der Opposition dominierten, von dem autorit├Ąr herrschenden Sozialisten Maduro aber entmachteten Parlaments gew├Ąhlt worden. Nach der international umstrittenen Vereidigung Maduros f├╝r eine zweite Amtszeit am 10. Januar erkl├Ąrte Guaid├│ sich seinerseits am 23. Januar zum ├ťbergangspr├Ąsidenten Venezuelas.

Die USA und etliche lateinamerikanische L├Ąnder erkannten ihn bereits an. Unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien und Gro├čbritannien haben Maduro aufgefordert, innerhalb einer Woche freie und faire Wahlen auszurufen. Geschehe das nicht, w├Ąren sie bereit, Guaid├│ ebenfalls als rechtm├Ą├čigen Interimspr├Ąsidenten anzuerkennen. Russland, China, der Iran, die T├╝rkei sowie Kuba, Bolivien und Nicaragua hingegen halten weiter zu Maduro.

Papst Franziskus zeigte sich angesichts der eskalierenden Krise in Venezuela besorgt. "Was mir Angst macht? Das Blutvergie├čen. (...) Das Blut ist keine L├Âsung", sagte das Katholikenoberhaupt in der Nacht auf Montag im Papst-Flieger auf dem R├╝ckweg vom Weltjugendtag in Panama. "Ich leide wegen dem, was gerade in Venezuela passiert." Der Pontifex wollte sich in dem anhaltenden Machtkampf jedoch auf keine Seite stellen. Damit "w├╝rde ich mich in eine Rolle begeben, die ich nicht kenne", das k├Ânne Schaden anrichten.

Die Kontrolle ├╝ber die Streitkr├Ąfte gilt als der Schl├╝ssel zur Macht in Venezuela. Guaid├│ ver├Âffentlichte auf Twitter das vom Parlament verabschiedete Amnestiegesetz, das Milit├Ąrs Straffreiheit zusichert, wenn sie sich an der Wiederherstellung der demokratischen Ordnung beteiligen. "Verteilt es an die Milit├Ąrs in eurer Familie, unter euren Freunden und Nachbarn", schrieb er dazu.

Venezuelas Verteidigungsminister wies das Gesetz als einen Versuch zur├╝ck, einen Keil zwischen die Soldaten zu treiben. "Es ist ein gro├čer Fehler, eine so w├╝rdige Institution wie die Streitkr├Ąfte dazu aufzurufen, mit dem Recht zu brechen", sagte Padrino im Fernsehsender Telesur. "Das Amnestiegesetz ist ein Instrument der Manipulation, niemand in den Streitkr├Ąften glaubt daran."

Der "Washington Post" sagte Guaid├│, die Opposition wolle Maduro jetzt herausfordern, indem sie Nahrungsmittelhilfe ins Land bringe. Daf├╝r hatten die USA und andere L├Ąnder Geld bereitgestellt. Maduro hatte solche Hilfslieferungen in der Vergangenheit meistens blockiert und behauptet, Berichte ├╝ber Hunger und Elend in Venezuela seien von seinen Feinden frei erfunden.

F├╝r Mittwoch und Samstag k├╝ndigte Guaid├│ neue Proteste an. Am Mittwoch sollten die Menschen im ganzen Land gegen die Regierung von Maduro auf die Stra├če gehen, sagte er. "Unsere Forderungen sind: Die Streitkr├Ąfte sollen sich auf die Seite des Volkes stellen und die humanit├Ąre Hilfe durchlassen, die wir bereits in der ganzen Welt beantragt haben", sagte Guaid├│.

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