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Russland bombardiert gezielt Infrastruktur – die Nacht im Überblick

Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 4 Min.
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Es war eine der schwersten Angriffswellen seit Beginn des Krieges: Russland schießt mit Raketen auf Bahnhöfe und Gleisanlagen. Der Nachschub westlicher Waffen lĂ€uft ĂŒber die Eisenbahn. Ein Überblick.

Über der Ukraine ging am Dienstagabend ein Hagel russischer Raketen und Marschflugkörper nieder. Ziel der Angriffe war nach Kiewer Angaben die ukrainische Eisenbahn und deren Stromversorgung, um den Nachschub an Waffen fĂŒr die Ukraine zu unterbrechen. CDU-Parteichef Friedrich Merz wollte nach seinem Besuch in Kiew und einem Treffen mit PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj zurĂŒck nach Deutschland fahren.

Angesichts des Moskauer Angriffskrieges auf die Ukraine strebt die EuropĂ€ische Union einen Importstopp fĂŒr russisches Öl an. Das sieht der Vorschlag der EU-Kommission und des EuropĂ€ischen AuswĂ€rtigen Dienstes fĂŒr ein neues Paket mit Russland-Sanktionen vor, wie die Nachrichtenagentur dpa in BrĂŒssel in der Nacht zum Mittwoch erfuhr. Um den LĂ€ndern Zeit fĂŒr die Umstellung geben, soll es Übergangsfristen geben. EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen will die PlĂ€ne am Mittwoch in Straßburg offiziell vorstellen.

Ölboykott mit Ausnahmen

Über das mittlerweile sechste Sanktionspaket der EU soll ab Mittwoch in BrĂŒssel beraten werden. Es könnte binnen weniger Tage beschlossen werden, wenn es aus den 27 Mitgliedsstaaten keine großen EinwĂ€nde gibt. Geplant ist, dass nach einer Auslaufphase von sechs Monaten ein Einfuhrverbot fĂŒr russisches Rohöl gelten soll und nach einer Auslaufphase von acht Monaten auch ein Einfuhrverbot fĂŒr Ölprodukte.

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Weitreichende Ausnahmeregeln sind den Informationen zufolge nur fĂŒr Ungarn und die Slowakei geplant. Sie beziehen derzeit noch einen Großteil ihres Ölbedarfs aus Russland und können nicht so schnell umsteuern. Deutschland sieht sich zu einem Umsteuern bereit, auch wenn Preissteigerungen absehbar sind. Neben dem Ölembargo will die EU russische Banken mit neuen Strafmaßnahmen belegen, ebenso TV-Sender, die Falschinformationen zum Ukraine-Krieg verbreiten.

Russische Raketen gegen ukrainische Eisenbahn

Mit massivem Raketenbeschuss auf ukrainische Eisenbahnanlagen versucht Russland den Nachschub an westlichen Waffen zu stoppen. Sechs Bahnhöfe im Westen und in der Mitte der Ukraine seien am Dienstag getroffen worden, teilte die staatliche Bahngesellschaft mit. Opfer unter den Angestellten und Passagieren habe es nicht gegeben. 14 PersonenzĂŒge seien zeitweise verspĂ€tet gewesen. Die Raketen trafen auch drei Umspannwerke im westukrainischen Gebiet Lwiw und eins in den Transkarpaten an der Grenze zu Ungarn. Auch dabei ging es angeblich darum, die Stromversorgung der Bahn zu treffen.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe schoss Russland mehr als 20 Raketen und Marschflugkörper auf fast alle Teile der Ukraine ab. Viele Raketen seien von Langstreckenbombern ĂŒber dem Kaspischen Meer abgefeuert worden. Es war eine der schwersten Angriffswellen seit dem russischen Überfall am 24. Februar. Mittwoch ist der 70. Kriegstag.

Politisch deutete PrĂ€sident Selenskyj die Angriffe trotzdem als Zeichen einer SchwĂ€che Moskaus. "Offensichtlich hat das russische MilitĂ€r heute Ă€ußerst nervös auf unsere Erfolge reagiert", sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Ein klares militĂ€risches Ziel der Attacken sei nicht zu erkennen. Die Russen kaschierten nur ihre Ohnmacht, "weil die Ukraine zu stark fĂŒr sie ist", sagte Selenskyj.

Merz kehrt mit RatschlÀgen aus Kiew heim

Nach seinem Besuch in Kiew empfahl CDU-Chef Friedrich Merz Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), ebenfalls persönlich in die Ukraine zu reisen. Er habe den PrĂ€sidenten, den MinisterprĂ€sidenten, den ParlamentsprĂ€sidenten und OppositionsfĂŒhrer sowie Kiews BĂŒrgermeister Vitali Klitschko getroffen, sagte Merz am Dienstagabend im "heute-journal" des ZDF. "Diese GesprĂ€che können Sie nicht am Telefon machen. Die können Sie auch nicht mit Videokonferenzen machen. Sie mĂŒssen diese GesprĂ€che persönlich fĂŒhren." Scholz lehnt eine Reise nach Kiew derzeit ab, weil BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier im April kurzfristig ausgeladen worden war.

Ukraine-Krieg: er CDU-Vorsitzende Friedrich Merz (r) besucht Kiew und wird von PrÀsident Wolodymyr Selenskyj empfangen.
Ukraine-Krieg: er CDU-Vorsitzende Friedrich Merz (r) besucht Kiew und wird von PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj empfangen. (Quelle: Niels Starnick fĂŒr BILD/dpa-bilder)

Merz wollte noch nichts zu Details seiner GesprĂ€che sagen. Er wolle zuerst dem Kanzler berichten. Jenseits von Waffenlieferungen sei es um den Wiederaufbau der Ukraine, eine EU-Mitgliedschaft oder die Frage von GarantiemĂ€chten fĂŒr das Land gegangen, sagte Merz aber.

Hoffnung auf weitere Evakuierungen aus Mariupol

Nach einer erfolgreichen Rettungsaktion fĂŒr Zivilisten aus Mariupol setzt PrĂ€sident Selenskyj auf weitere Evakuierungen. Die Gruppe von 156 Frauen, Kindern und Ă€lteren Menschen war am Dienstag in der Stadt Saporischschja eingetroffen. Viele von ihnen hatten sich in Mariupol im Stahlwerk Azovstal versteckt gehalten, dem letzten Verteidigungsposten ukrainischer Soldaten in der Hafenstadt.

Valentina aus Mariupol muss vor den KĂ€mpfen fliehen.
Valentina aus Mariupol muss vor den KĂ€mpfen fliehen. (Quelle: Ueslei Marcelino/Reuters-bilder)

"Wir tun bedingungslos weiter alles, um alle unsere Leute aus Mariupol, aus Azovstal herauszuholen", sagte Selenskyj. "Wir brauchen sie alle" – die Zivilpersonen wie die Soldaten. Die ukrainische Seite bereitete sich auf eine weitere Rettungsaktion schon am Mittwoch vor. Die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sollten dabei helfen.

Das bringt der Tag

Das Europaparlament berĂ€t am Mittwoch in Straßburg ĂŒber die Lage im Ukraine-Krieg. Dort will auch EU-KommissionsprĂ€sidentin von der Leyen das neue Sanktionspaket vorstellen. Das Bundeskabinett hat auf Schloss Meseberg bei Berlin getagt und will Ergebnisse seiner Klausur vorstellen. Auch dabei wird es um die Ukraine gehen. BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier besucht ein Nachbarland der Ukraine, das EU- und Nato-Mitglied RumĂ€nien.

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Von Liesa Wölm
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