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Scheidender CDU-Abgeordneter: "Hatte mir vorgenommen, kein Arschloch zu werden"

CDU-Politiker Heinrich  

Der Gefangene

07.11.2021, 11:15 Uhr
Scheidender CDU-Abgeordneter: "Hatte mir vorgenommen, kein Arschloch zu werden". Frank Heinrich im Chemnitz: "So etwas schafft es natürlich niemals in die Tagesschau – und eigentlich ist das schlecht." (Quelle: t-online)

Frank Heinrich im Chemnitz: "So etwas schafft es natürlich niemals in die Tagesschau – und eigentlich ist das schlecht." (Quelle: t-online)

Zwölf Jahre lang saß Frank Heinrich für die CDU im Bundestag, jetzt wurde er abgewählt. Und fühlt sich wie befreit. Eine Geschichte über den vielleicht anstrengendsten Beruf der Welt.

Es ist ein Wintertag im Jahr 2010, als Frank Heinrich seinen Augen nicht traut. Gegen 23 Uhr betritt er an diesem Abend einen Aufzug im Bundestagsgebäude, so erzählt er es heute. Drinnen steht ein Abgeordneter, sie fahren gemeinsam einige Stockwerke nach unten. Plötzlich merkt Heinrich: Der Mann ist sturzbesoffen, er stinkt nach Alkohol, schwankt, hält sich fest. Beim Aussteigen schleift der Betrunkene eine kleine Tasche hinter sich auf dem Boden her. Wie einen schweren Sack Kartoffeln. 

Und Frank Heinrich denkt in diesem Moment: Wo bin ich denn hier gelandet?

Da ist er gerade ein gutes Jahr Bundestagsabgeordneter und noch damit beschäftigt, sich im politischen Betrieb zurechtzufinden. Die Lektion der Fahrstuhlfahrt: "Mir wurde klar: Alkohol in schieren Mengen gehört für manche dazu. Ich will das nicht verurteilen, aber es ist einer der vielen Abgründe, die sich in diesem ganzen Betrieb auftun."

Eine Geschichte über den teilweise irrwitzigen Politikbetrieb

Dieser ganze Betrieb, das ist der Deutsche Bundestag, dem Heinrich zwölf Jahre lang angehörte. Drei Mal gewann er das Direktmandat für seinen Wahlkreis in Chemnitz. Nur in diesem September hat es nicht gereicht, der SPD-Kandidat siegte. Es ist das Ende seiner politischen – und damit seiner gesamten – Karriere. Der 56-Jährige steht vor dem Nichts. 

Doch Heinrich findet das nicht schlimm: "Ich sitze jedenfalls nicht zu Hause und weine den ganzen Tag. Ich habe es gern gemacht, aber es ist auch ein bisschen eine Befreiung." Durch das plötzliche Aus wurde ihm klar: Die vergangenen zwölf Jahre waren ein Leben im permanenten Ausnahmezustand. Von dem man nichts merkte, wenn man mittendrin steckt. 

Eigentlich ist Heinrich einer, der in Berlin gern als "Hinterbänkler" bezeichnet wird: Er hatte nie ein Regierungsamt, war stets einfacher Abgeordneter. Doch wenn man ihn begleitet, bekommt man eine Vorstellung von diesem angeblichen Leben auf der Hinterbank. Die Geschichte von Frank Heinrich ist eine Geschichte über den teilweise irrwitzigen Politikbetrieb. Und sie erzählt etwas über den Ausnahmejob Berufspolitiker, den vielleicht anstrengendsten Beruf der Welt. 

"Ich hatte mir vorgenommen, kein Arschloch zu werden"

Ein Vormittag Anfang Oktober. Im Bundestagsbüro von Heinrich stehen diverse Kartons und er irgendwo dazwischen. Mal greift er in diese, mal in jene Box. Er packt sein politisches Leben ein, seit wenigen Tagen weiß er, dass er abgewählt ist. Einige Mitarbeiterinnen schwirren noch herum und fragen, was mit bestimmten Büchern geschehen solle. 

Es geht jetzt um den Beginn seiner politischen Karriere. Heinrich hatte Theologie und Sozialpädagogik studiert und arbeitete nach der Jahrtausendwende als Pastor für die Heilsarmee in Chemnitz: "Damals war ich für bestimmte Fragen der Ansprechpartner, ohne mich darum vorher beworben zu haben. Und wurde beispielsweise gefragt, wie wir es hinbekommen, dass weniger Menschen unter der Brücke schlafen." Er kümmerte sich und beschloss dann, seinen Einfluss zu vergrößern. Vielleicht ließe sich ja in der Politik noch mehr bewegen, dachte er, und wollte es zumindest mal versuchen. 

2007 trat er in die CDU ein, kurz darauf ergab sich die Chance, für einen Wahlkreis zu kandidieren. Und tatsächlich, er schaffte es: Schon nach zwei Jahren Parteimitgliedschaft saß er im Bundestag. Heinrich wollte nach oben, und das ging schneller als gedacht. Er wurde regelrecht nach Berlin katapultiert. Und fasste dabei einen Entschluss: "Ich hatte mir vorgenommen, kein Arschloch zu werden."

Sein Vater war Hausmeister in einem Altenheim der Diakonie gewesen, die Mutter hatte dort die Küche geschmissen. Abgehoben sein, das wollte Heinrich nie: "Und ich habe bei meinem ersten Einzug in den Bundestag meine Freunde darum gebeten, auf den Tisch zu hauen, wenn ich zu sehr zum Karriereheini mutiere."

CDU-Politiker Heinrich im Deutschen Bundestag: eine Geschichte über den teilweise irrwitzigen Politikbetrieb. (Quelle: imago images)CDU-Politiker Heinrich im Deutschen Bundestag: eine Geschichte über den teilweise irrwitzigen Politikbetrieb. (Quelle: imago images)

Mit der Karriere geht es erst einmal gut voran. In Berlin engagiert er sich für die Themen, die ihn auch schon als Pastor umtrieben: Heinrich setzt sich für Menschenrechte ein, für Prostituierte, für die Religionsfreiheit. Er wird Teil des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe sowie des Ausschusses für Arbeit und Soziales. 

Man müsse Menschen wirklich mögen, sagt Heinrich, sonst halte man das nicht durch

Seine Mission: "Ich wollte meinen Teil dazu beitragen, dass wir Deutschen die Welt zumindest nicht noch ungerechter machen." Einmal schloss er sich einer Boulevard-Schlagzeile an und nannte Deutschland das "Bordell Europas", da zuckten seine konservativen Parteifreunde zusammen. Doch die Aufmerksamkeit für das Thema war damit geschaffen – und Heinrich zufrieden. In den zurückliegenden zwölf Jahren, in denen er in der Union dafür auch zuständig war, hat sich das Budget für humanitäre Hilfe mehr als verdreifacht.

Es wird jetzt grundsätzlicher, Heinrich erzählt und irgendwann gelangt er bei den Basis-Fähigkeiten eines Abgeordneten an. Die hat er sich damals angeeignet, als er neu in den Bundestag gewählt wurde: "Um Spitzenpolitik zu machen, braucht man vier Qualifikationen: Man muss mit wenig Schlaf, unregelmäßigem Essen und permanenter Erreichbarkeit klarkommen. Doch das Wichtigste ist: Man muss Menschen wirklich mögen, sonst hält man das nicht durch."

Damals, in der ersten Legislaturperiode, fängt er an, in Berlin Fuß zu fassen. Er schläft fast immer nur vier Stunden, trifft Journalisten, vernetzt sich mit Parteifreunden, fliegt um den Globus: in den Sudan, in den Kongo, in die USA. "Man nimmt die Welt anders wahr und es ist sehr bereichernd, so viel zu sehen", sagt er. Er gehörte jetzt dazu.

Dann gab er das Handy seiner Frau

Zwischendurch macht Heinrich eine Pause beim Erzählen. Er dreht sich von den Kartons in seinem Büro weg und schaut aus dem Fenster: Dort wölbt sich die Kuppel des Reichstags in der Sonne. Das Glas und der Stahl glitzern, als wäre es eine gut geölte Maschine. Und Heinrich war damals ein kleines Rädchen mittendrin. Eines, das sich immer schneller drehte. Seine Kinder sah er in den ersten Jahren als Abgeordneter kaum noch. 

Kein Arschloch werden? Erfüllt er sein eigenes Ziel? Fast wäre es schiefgegangen, sagt Heinrich. Nach fünf Jahren kam seine älteste Tochter zu ihm und sagte: "Du drohst deine Familie zu verlieren, wenn du so weitermachst. In Berlin kannst du ja die große Welt retten, hier geht es einfach nur um gemeinsame Abendessen und Brettspiele." Es war ein Weckruf für ihn. Heinrich steuerte um.

Heinrich in Chemnitz: "Du drohst deine Familie zu verlieren, wenn du so weitermachst." (Quelle: t-online)Heinrich in Chemnitz: "Du drohst deine Familie zu verlieren, wenn du so weitermachst." (Quelle: t-online)

Ab diesem Zeitpunkt gab er sein Handy an Wochenenden manchmal seiner Frau. Wenn er einen Spaziergang machte, bekam er es zurück und durfte ein wenig telefonieren. "Anders kriegt man das nicht hin", sagt Heinrich. Er spürte, wie sein Privatleben praktisch auf ein Minimum zusammengeschnurrt war. Und wie es fast ganz verschwunden wäre, hätte er weiter aufsteigen wollen.

Wie hat eigentlich Angela Merkel das hingekriegt?

Über den Druck in der Spitzenpolitik und das Leben im Ausnahmezustand sprechen Politiker nicht sonderlich gern mit Journalisten. Jeder will als möglichst stark wahrgenommen werden. Und wenn doch mal einer offen erzählt, dann werden solche Gespräche im Vertrauen geführt. Zitieren darf man daraus nicht, Frank Heinrich ist deshalb eine Ausnahme. Er will nichts mehr werden, er kann nun frei reden. 

Am 26. Oktober findet die sogenannte konstituierende Sitzung des neuen Bundestages statt. Heinrich gehört jetzt nicht mehr dazu. Zur Feier des Tages hat er sich trotzdem eine Krawatte angezogen. Gern hätte er auf der Zuschauertribüne gesessen, so zum Abschied, aber die Corona-Regeln verbieten es. Also schaut er jetzt von seinem Büro aus im Fernseher zu, wie der Betrieb dieses Mal ohne ihn anläuft. 

Um Punkt 11 Uhr beginnt die Sitzung, Noch-Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble legt los. Zwischendurch zoomt die Kamera auf die Kanzlerin, die auf der Besuchertribüne sitzt. Wie hat Angela Merkel das eigentlich hingekriegt, mit dem Druck in der Politik? 

Heinrich schaut einen ratlos an. "Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. Sie hat ihren Humor bewahrt, sie ist offensichtlich nicht bitter geworden – und hat das Land gut regiert. Für mich grenzt das an ein politisches Wunder." Dann greift er zur Fernbedienung, weil der Linken-Abgeordnete Jan Korte kurz darauf in seiner Rede etwas herumbrüllt. Heinrich macht den Ton leiser, jetzt geht das ja so einfach. 

Er wäre gern neidisch – doch er ist es nicht

Es sei immer alles laut, perfekt gebürstet und auf Effizienz getrimmt, in diesem Betrieb, erzählt Heinrich. Und natürlich habe das viel mit den Gesetzen der Aufmerksamkeit in einer Mediendemokratie zu tun. "Mich hat mal tief beeindruckt, wie sich Hubertus Heil beim damaligen FDP-Minister Dirk Niebel im Plenum entschuldigt hat, weil er ihn beschimpft hatte. So etwas schafft es natürlich niemals in die Tagesschau – und eigentlich ist das schlecht. Aber so ist es eben."

Die Kunst sei es für manche Politiker, Lautstärke zu erzeugen, ohne sich selbst dabei angreifbar zu machen. Mal mit einer schrillen Position, mal mit einer herzlichen Geste, sagt Heinrich. Ein ewiges Vortasten auf dem dünnen Eis des Berliner Betriebes, wo man schnell einbricht. 

Um 12.22 Uhr werden die Namen der neuen Abgeordneten aufgerufen, es ist das Prozedere zur Wahl des Bundestagspräsidenten. Vor vier Jahren hat Heinrich noch mitgewählt. Er schaut ein paar Sekunden still zu. Und dann sagt er: "Ich wäre gern neidisch. Aber ich bin es nicht."

Manchmal wirkt es, als hätte sich Frank Heinrich verirrt. Als wäre alles ein Zufall gewesen, seine drei Kandidaturen für den Bundestag, seine politische Karriere. Aber das stimmt nicht. Er wollte das, unbedingt, er arbeitete ja hart dafür. Er merkte auch, wie er vorwärtskam, wie er tatsächlich mehr bewegen konnte im Vergleich zu seinem Pastorenleben in Chemnitz. Die Erhöhung der Ausgaben für humanitäre Hilfe, darauf ist er bis heute stolz. 

Und vielleicht gab es irgendwann kein Entkommen mehr. Weil selbst jemand mit hehren politischen Zielen wie Heinrich irgendwann regelrecht von der Politik aufgesaugt wird. Zu verlockend ist der eigene Glanz, auch wenn Heinrich das selbst so nie formulieren würde. Vielleicht muss man abgewählt werden, freiwillig hört kaum ein Abgeordneter auf. 

Die meisten Politiker seien zerrissen, glaubt er

Die Vize-Fraktionschefin der Union, Gitta Connemann, eine erfahrene Parlamentarierin, die in die Kommission zur Erneuerung der CDU berufen wurde, sagt über Heinrich drei Sätze, die ein Ritterschlag sind. Vor allem in dem oft giftigen Politikbetrieb. "Er macht sich nicht wichtig. Es geht ihm immer um die Sache. Er wird dem neuen Bundestag fehlen." Selbst über Politiker, die aus dem Parlament ausgeschieden sind, hört man so etwas selten. 

Sogar Heinrichs Nachfolger, der SPD-Politiker Detlef Müller, der jetzt das Direktmandat gewonnen hat, sagt: "Ich habe Frank Heinrich immer als einen sehr verbindlichen Arbeitskollegen erlebt. Gerade wenn es um Anliegen für unsere Stadt Chemnitz ging, haben wir über die Parteien hinweg stets gut zusammengearbeitet."

Frank Heinrich ist der festen Überzeugung, dass die meisten Politiker keine schlechten Menschen sind. Viele seien nur fast zerrissen: zwischen dem öffentlichen Druck, den Zwängen der eigenen Partei und dem Wunsch nach persönlichem Vorankommen. Da bleibe eben das Sachargument manchmal auf der Strecke, glaubt er. 

Die Bürger – und der Kotz-Ordner

Am Dienstag dieser Woche sitzt Frank Heinrich in einem Pub in Chemnitz, seinem Wahlkreis. Whisky-Kartons kleben an der Decke, vor ihm flackert eine Kerze. Wenn er aus dem Fenster schaut, sieht er eine riesige Karl-Marx-Büste. Hier hat er über zehn Jahre lang monatlich seine "Happy Hours" veranstaltet: eine Art Bürgersprechstunde in der Kneipe. Manchmal kamen drei Bürger, manchmal 20. Irgendein Anliegen gab es immer, aber auch das ist jetzt ja vorbei.

Wie leicht verliert man den Kontakt zu den Bürgern als Abgeordneter? "Ich habe zumindest immer versucht, ihn überhaupt nicht zu verlieren", sagt Heinrich und bestellt einen Cidre. Er lehnt sich zurück.

Einmal, erzählt Heinrich, habe er 700 Postkarten bekommen: Alle gingen an sein Büro, es war eine Aktion gegen illegalen Waffenhandel. Heinrich antwortete allen 700, teilweise via Mail, teilweise via Brief. Er lud sie alle ein, zu sich in die Sprechstunde, in die Kneipe. Und, wie viele kamen? "Einer. Nur einer." Er schaut einen fassungslos an. Die Geschichte beschäftigt ihn immer noch, obwohl sie Jahre zurückliegt.

Ein anderes Mal hatte eine junge Frau eine gesundheitspolitische Frage, sie sprach ihn in der Kirche an. Es ginge "um Leben und Tod" bei der Entscheidung über eine mögliche Impfung, erläuterte die Frau. Heinrich bat darum, sich telefonisch zu melden – doch dafür hatte die Frau keine Zeit. Heinrich zieht die Augenbrauen nach oben und beugt sich vor: "So viel zu Leben und Tod, da zeigt sich schon ein Muster. Menschen für Politik zu begeistern ist nicht so einfach, sogar als Abgeordneter."

Teilweise wurde Heinrich beschimpft, manchmal sogar verflucht – die Verwünschungen kamen per Brief. Alle hat er in einem Ordner abgeheftet, auf den er die Beschriftung "Kotz-Ordner" geklebt hat. Der Kotz-Ordner ist jetzt mit seinen anderen Ordnern in einem der vielen braunen Kartons verschwunden. Wegwerfen wird er ihn nicht. Wenn er mal ein Buch schreibt, wird dem Ordner ein eigenes Kapitel gewidmet, sagt Heinrich.

Der Abend steuert dem Ende entgegen, Heinrich umreißt seine wenigen Pläne, das, was eben noch ansteht: Nächste Woche muss er noch mal nach Berlin und alles abgeben. Seine berufliche BahnCard100, seinen Diplomatenpass. Der Glanz verfliegt. Und was kommt jetzt? Er zuckt mit den Schultern, vielleicht will er sich in einer Nichtregierungsorganisation für Menschenrechte engagieren. Mal sehen. 

Kurz vor dem Gehen will Heinrich noch ein Video zeigen. Er schiebt das Bierglas weg und holt sein iPhone hervor und schickt einem das Video zu. Darauf ist zu sehen, wie Heinrich an seinem letzten Tag als Abgeordneter im Deutschen Bundestag, abends um kurz vor 24 Uhr noch mal in die Reichstagskuppel steigt. Mit einem Skateboard. 

Der kleine Film zeigt, wie Heinrich die Sekunden vor Mitternacht runterzählt, die letzten Momente seines Lebens als Parlamentarier. Dann rollt er mit dem Skateboard los, die Rampe in der Kuppel herunter. Er wird immer schneller, das Skateboard rast über die Schräge. Als er mit Schwung in der Ebene ankommt, da breitet er die Arme aus, er imitiert ein Flugzeug. Und ein bisschen sieht es so aus, als würde er gleich abheben.

Verwendete Quellen:
  • Persönliche Treffen im Oktober und November mit Frank Heinrich

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