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Ukraine: Führen Gespräche über Langstreckenraketen

Von afp, Reuters, dpa, t-online, cry

Aktualisiert am 29.01.2023 - 01:37 UhrLesedauer: 58 Min.
Datenanalyse zum Krieg: Diese Zahlen lassen den Zustand der russischen Armee vermuten. (Quelle: t-online)
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Tag 340 seit Kriegsbeginn: Vorbereitungen im Kreml auf langen Krieg. Luftaufnahmen sollen großflächige Zerstörung im umkämpften Wuhledar zeigen. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


  • Scholz: Werde weiterhin mit Putin telefonieren
  • Ukraine: Führen Gespräche über Langstreckenraketen
  • Gouverneur: Drei Tote bei russischem Angriff auf Konstantyniwka
  • Kreml-Insider: Putin bereitet jahrelangen Krieg vor
  • So können Sie der Ukraine spenden

Scholz: Werde weiterhin mit Putin telefonieren

Bundeskanzler Olaf Scholz hat in einem "Tagesspiegel"-Interview angekündigt, dass er auch weiterhin versuchen werde, in direkten Gesprächen auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin einzuwirken. "Ich werde auch wieder mit Putin telefonieren – weil es nötig ist, dass miteinander gesprochen wird", sagte er. "Es ist an Putin, Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen und diesen furchtbaren unsinnigen Krieg zu beenden, der schon Hunderttausenden das Leben gekostet hat."

Scholz hat nach der Entscheidung zur Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine zur Besonnenheit in der Debatte über weitere Waffenlieferungen aufgerufen. Er warne davor, "in einen ständigen Überbietungswettbewerb einzusteigen, wenn es um Waffensysteme geht", sagte Scholz dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) mit Blick auf Forderungen, der Ukraine nun auch Kampfjets zu liefern. "Wenn, kaum dass eine Entscheidung getroffen ist, in Deutschland die nächste Debatte beginnt, wirkt das wenig seriös und erschüttert das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Entscheidungen."

Ukraine: Führen Gespräche über Langstreckenraketen

0.20 Uhr: Die Ukraine und ihre Verbündeten führen nach Angaben des Beraters von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Mychajlo Podoljak, derzeit Gespräche über Kiews Bitten um Langstreckenraketen. Diese Waffen seien nötig, um Russland von der Zerstörung ukrainischer Städte abzuhalten, sagt Podoljak dem ukrainischen Sender Freedom. Die Gespräche schritten in einem schnellen Tempo voran.

Die Ukraine braucht nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Langstreckenraketen. Kiew wolle damit russischen Angriffen auf ukrainische Siedlungen und Zivilisten zuvorkommen, sagt Selenskyj in seiner nächtlichen Videobotschaft. Die Ukraine benötige ATACMS-Raketen aus US-Produktion, die eine Reichweite von 185 Meilen hätten. Washington hat es bislang abgelehnt, solche Waffen an die Ukraine zu liefern.

Ukraine arbeiten an Olympia-Ausschluss Russlands

23.10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verstärkt seine Bemühungen zum Ausschluss russischer Athleten von Olympia 2024. Die Ukraine wolle eine internationale Kampagne auf den Weg bringen, um Russland von den Sommerspielen in Paris fernzuhalten, sagt Selenskyj in seiner nächtlichen Videobotschaft. Sollten Russen an den Spielen teilnehmen, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis diese den russischen Angriff auf die Ukraine rechtfertigten und "Terrorsymbole" verwendeten. Die Ukraine habe deshalb schon an große internationale Sportverbände geschrieben, damit diese ihre Position klärten. Die Ukraine hat für den Fall einer Zulassung russischer und belarussischer Sportler bei Olympia 2024 mit einem Boykott der Sommerspiele gedroht.

Gouverneur: Drei Tote bei russischem Angriff auf Konstantyniwka

19.36 Uhr: Bei einem russischen Angriff auf ein Wohngebiet in der ostukrainischen Stadt Konstantyniwka sind nach Angaben des Gouverneurs drei Zivilisten getötet und mindestens 14 weitere verletzt worden. Vier mehrstöckige Gebäude, ein Hotel, Garagen und Autos von Zivilisten seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, am Samstag in Online-Netzwerken mit.

Rettungshelfer und Polizei seien vor Ort, "um den Menschen zu helfen und ein weiteres Verbrechen der russischen Besatzer auf unserem Boden genau zu dokumentieren", erklärte Kyrylenko. Auf Fotos, die er auf Telegram veröffentlichte, waren Mehrfamilienhäuser mit zerstörten Fensterscheiben zu sehen sowie Trümmer rund um ein ausgebranntes Fahrzeug.

Dem ukrainischen Verteidigungsministerium zufolge griffen die russischen Truppen Konstantyniwka mit Mehrfachraketenwerfern an.

Russland wirft Ukraine Angriff auf Krankenhaus vor

18.58 Uhr: Das russische Verteidigungsministerium hat den ukrainischen Streitkräften den gezielten Beschuss eines Krankenhauses in der Region Luhansk vorgeworfen. Das Ministerium in Moskau teilte am Samstagabend – rund zehn Stunden nach dem mutmaßlichen Vorfall – mit, das Krankenhaus in Nowoajdar sei durch einen Mehrfachraketenwerfer des US-Typs Himars beschossen worden. Dabei seien 14 Menschen getötet und 24 Patienten und Klinikmitarbeiter verletzt worden.

Die Region Luhansk ist weitgehend von Russland besetzt. Die Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Das Ministerium veröffentlichte zunächst weder Videos noch Fotos von dem Einschlag, der sich bereits am Morgen ereignet haben soll.

Das Ministerium warf den ukrainischen Streitkräften einen "absichtlichen Raketenschlag" gegen das zivile Krankenhaus vor, es handele sich um ein "schweres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes". Beweise veröffentlichte die Behörde zunächst nicht. Die Verantwortlichen würden gefunden und zur Rechenschaft gezogen, hieß es in der Mitteilung.

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Kreml-Insider: Putin bereitet jahrelangen Krieg vor

11.52 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin soll sich auf eine lange Kriegsdauer einrichten und bereits für Februar oder März eine neue Offensive in der Ukraine vorbereiten. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin Bloomberg unter Berufung auf kremlnahe Berater. Putin wolle so die militärische Stärke seines Landes beweisen, nachdem russische Truppen über viele Monate kaum Erfolge vermelden konnten.

Der russische Präsident sei überzeugt, dass die größere Truppenstärke seiner Armee sowie deren Opferbereitschaft letztlich zu einem Sieg führen werde. "Putin ist enttäuscht, aber das heißt nicht, dass er bereit ist aufzugeben", zitiert Bloomberg die russische Politikberaterin Tatiana Stanovaya. "Es bedeutet nur, dass es blutiger, länger und schlimmer für alle Beteiligten wird." Trotz der im Herbst zusätzlich mobilisierten 300.000 Kämpfer bezweifeln westliche Beobachter jedoch, ob Russland die nötigen Ressourcen für eine baldige Großoffensive hat.

Sollte eine Angriffswelle vor Frühjahrsbeginn kommen, dürften die jüngst zugesagten Kampfpanzer aus Ländern wie Deutschland und den USA noch nicht in der Ukraine angekommen sein. Die russische Führung hoffe laut Bloomberg, mit einer erneuten Offensive den Druck zu erhöhen, um der Ukraine einen Waffenstillstand nach eigenen Vorstellungen aufzwingen zu können. Sollte dies nicht gelingen, plane Putin bereits, die Truppenstärke um knapp 50 Prozent zu erhöhen, Militärtrainings an Schulen und Universitäten einzuführen und Soldaten an der finnischen Grenze zu stationieren.

Drohnen-Aufnahmen zeigen massive Zerstörung in Wuhledar

08.40 Uhr: Auf Twitter hat das russischsprachige Medienprojekt Nexta am Samstagmorgen Luftaufnahmen von der Kleinstadt Wuhledar in der Region Donezk veröffentlicht. Das Drohnen-Video soll zahlreiche zerstörte Wohnhäuser und öffentliche Plätze nach russischen Angriffen zeigen.

Der Telegram-Kanal "War 2022" veröffentlichte bereits am Freitagnachmittag Aufnahmen, die den Beschuss selbst zeigen sollen. Demnach soll die Stadt durch thermobarische Raketen der russischen Armee getroffen worden sein. Diese Waffen werden auch als Vakuumbomben bezeichnet und verteilen flüssigen, pulverisierten oder gasförmigen Sprengstoff bis zu einigen Kilometern weit in der Luft. Ihr Einsatz ist völkerrechtswidrig.


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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
  • Eigene Recherche
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