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Tesla: Autonomes Fahrzeug wird im Sommer vorgestellt


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Tesla: Autonomes Fahrzeug wird im Sommer vorgestellt

Von dpa
06.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Elon MuskVergrĂ¶ĂŸern des BildesElon Musk, Tesla-Chef, setzt auf Robotaxis. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Elon Musk verspricht schon seit Jahren selbstfahrende Teslas - doch bisher blieb es bei einem Assistenzsystem. Nun will er aber schließlich ein Robotaxi vorfĂŒhren.

Tesla will sein seit Langem in Aussicht gestelltes Robotaxi am 8. August vorstellen. Firmenchef Elon Musk kĂŒndigte die PrĂ€sentation auf seiner Online-Plattform X an. Weitere Details gab es zunĂ€chst nicht. Das autonome Fahrzeug soll nach frĂŒheren Angaben auf einer neuen technischen Plattform basieren, die die Produktion effizienter und kostengĂŒnstiger machen soll.

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Musk verspricht schon seit Jahren, dass Teslas autonom fahren werden - und dies den Wert der Wagen und das GeschÀftsmodell radikal verÀndern werde. Bisher ist die "Autopilot"-Technik in Teslas Elektroautos lediglich ein Fahrassistenz-System, das Kontrolle und Eingreifen durch einen Menschen am Steuer erfordert.

"Autopilot"-Kameras fĂŒhrten bereits zu UnfĂ€llen

Anders als bereits aktive Robotaxi-Anbieter wie die Google-Schwesterfirma Waymo beteuerte Musk stets, er wolle nur Kameras einsetzen und auf die teureren Laser-Radare verzichten, die die Umgebung von Fahrzeugen abtasten. Dieser Ansatz ist bei Fachleuten umstritten. In der Vergangenheit kam es zu UnfĂ€llen, nachdem "Autopilot"-Kameras von der Sonne geblendet wurden - wĂ€hrend die Fahrer sich zu sehr auf die Technik verließen.

So soll in Kalifornien demnĂ€chst ein Prozess um den Tod eines Tesla-Fahrers im MĂ€rz 2018 in die heiße Phase gehen. Sein Wagen war mit eingeschaltetem "Autopilot"-System auf einem Highway im Silicon Valley gegen einen Betonpoller gefahren. Die US-Unfallermittlungsbehörde NTSB fĂŒhrte das UnglĂŒck auf Grenzen des Systems sowie Unachtsamkeit des Fahrers zurĂŒck.

"Autopilot" sei möglicherweise einer falschen Spurmarkierung gefolgt und habe das Auto bei einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometern pro Stunde direkt auf den Poller gesteuert. Der Tesla habe keinen rechtzeitigen Warnhinweis auf ein Hindernis gegeben.

Die Datenaufzeichnungen zeigten, dass der Fahrer die HÀnde nicht am Steuer gehabt habe. Möglicherweise habe er ein Smartphone-Spiel genutzt. Tesla will in dem Prozess darauf verweisen, dass er abgelenkt gewesen sei.

"Full Self-Driving" im Test

In den USA können Tesla-Fahrer derzeit eine fortgeschrittene "Autopilot"-Version mit der Bezeichnung "Full Self-Driving" (komplett selbstfahrend) testen. Bisher werden die Wagen trotz des Namens auch damit nicht zu autonom fahrenden Autos. Die Menschen am Steuer tragen weiterhin die Verantwortung und auf Videomitschnitten war zu sehen, dass sie immer wieder eingreifen mussten, um UnfÀlle durch Fehler der Software zu verhindern. Es ist unklar, ob Musk die Robotaxis weiterhin nur mit Kameras fahren lassen will.

Die Tesla-Aktie sprang nach der AnkĂŒndigung im nachbörslichen Handel am Freitag um fast vier Prozent hoch. Tesla steht derzeit stĂ€rker unter Druck nach einem RĂŒckgang der Auslieferungen im vergangenen Quartal. Der Elektroauto-Pionier spĂŒrt vor allem in China die Konkurrenz durch gĂŒnstigere Modelle chinesischer Hersteller. Nach frĂŒheren Worten von Musk könnte die Produktion eines billigeren Tesla-Wagens Ende 2025 beginnen. Nach der PrĂ€sentation neuer Tesla-Modelle vergingen in der Vergangenheit mehrere Jahre, bis sie verfĂŒgbar waren.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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