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Kurzarbeit bei Cava-Hersteller Freixenet wegen Trockenheit


Spanien
Kurzarbeit bei Cava-Hersteller Freixenet wegen Trockenheit

Von dpa
05.05.2024Lesedauer: 1 Min.
Freixenet-FlaschenVergrĂ¶ĂŸern des BildesIn Katalonien verdorren Weinreben - es ist zu trocken. Freixenet zieht nun Konsequenzen. (Quelle: Clara Margais/dpa/dpa-bilder)
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In Katalonien verdorren Weinreben - es ist zu trocken. Freixenet, liiert mit der Wiesbadener Traditionskellerei Henkell, verliert die Grundlage fĂŒr Schaumwein. Nun gibt es Konsequenzen.

Der Schaumweinhersteller Freixenet und die Sozialvertretung seiner Arbeitnehmer haben sich angesichts einer anhaltenden Trockenheit im wichtigen Anbaugebiet Katalonien auf die EinfĂŒhrung von Kurzarbeit geeinigt. Der Schritt erfolgte, um dem gravierenden Mangel an Trauben und Grundwein infolge der Trockenheit entgegenzuwirken, teilte das Unternehmen am Wochenende mit. Es ist Teil des deutsch-spanischen Unternehmens Henkell Freixenet, das nach Absatz und Umsatz als weltweiter MarktfĂŒhrer fĂŒr Schaumwein gilt. Der Firmensitz ist in Wiesbaden und Sant SadurnĂ­ d"Anoia unweit von Barcelona.

Eine Unternehmenssprecherin hatte unlĂ€ngst mitgeteilt, die katalanische Regierung akzeptiere einen ersten Antrag von Freixenet auf Kurzarbeit nicht, weil höhere Gewalt als BegrĂŒndung in diesem Fall trotz der Trockenheit nicht greife. Das Unternehmen verwies daher in einem neuen Antrag formal auf "wirtschaftliche, technische, organisatorische oder produktionsbezogene GrĂŒnde". Diese soll sich der Sprecherin zufolge auf 615 der 778 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Freixenet in Spanien beziehen - mit einer Verringerung der Arbeitszeit um 20 bis 50 Prozent. An Entlassungen werde ausdrĂŒcklich nicht gedacht.

Die Maßnahme soll im Mai in Kraft treten und voraussichtlich bis 31. Dezember dauern. Eine Freigabe seitens der katalanischen Regierung sei nicht notwendig, teilte eine Sprecherin mit.

DĂŒrren werden durch die ErderwĂ€rmung nach Angaben des Weltklimarats hĂ€ufiger und kommen an mehr Orten der Welt vor, außerdem werden sie schwerwiegender.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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