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Studie zur Energiekrise: Gasverbrauch in Deutschland deutlich reduziert


Energiekrise
Studie: Gasverbrauch in Deutschland deutlich reduziert

Von reuters
Aktualisiert am 01.11.2022Lesedauer: 1 Min.
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Überraschende Kurve: So sieht die Trendwende beim Gaspreis aus. (Quelle: t-online)
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Wir alle verbrauchen deutlich weniger Gas, wie eine Studie zeigt. Fraglich ist jedoch, ob es in den kommenden Wochen bei dieser Tendenz bleiben kann.

Der Gasverbrauch in Deutschland ist einer Studie zufolge deutlich gesunken. Die Industrie habe ihn im September 2022 temperaturbereinigt um 19 Prozent reduziert, private Haushalte und das Kleingewerbe sogar um 36 Prozent, hieß es in einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Untersuchung der Hertie School.

Die Forscher verwendeten dabei ein Modell, mit dem gezeigt werden kann, wie der aktuelle Gasverbrauch vom erwartbaren Standardverbrauch fĂŒr den jeweiligen Monat abweicht.

"Seit unserer ersten Analyse im Juli ist der Verbrauch erneut deutlich gesunken", sagte Oliver Ruhnau, Erstautor der Studie. "Das sind gute Nachrichten, denn ein niedrigerer Energieverbrauch ist eine wesentliche Voraussetzung zur BewÀltigung der Energiekrise."

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Industrie erhöhte zuletzt das Einspartempo

Die Industrie hatte den Angaben zufolge bereits vor einem Jahr Gas eingespart. Das Tempo hat sich zuletzt aber deutlich erhöht. In absoluten Zahlen entspricht die Einsparmenge im September sechs Terawattstunden. Weitere Einsparungen seien hier wahrscheinlich, so die Forscher.

Private Haushalte und das Kleingewerbe haben laut der Studie erst seit MĂ€rz 2022 – also nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, der die Energiepreise massiv nach oben getrieben hat – ihren Gasverbrauch spĂŒrbar eingeschrĂ€nkt.

Seitdem seien die Einsparungen aber auch immer deutlicher geworden. "Im September 2022 entsprechen die absoluten Einsparungen nochmals sechs Terawattstunden. Ob Ă€hnlich große Einsparungen auch bei dem temperaturbedingt deutlich höheren Verbrauch im Winter realisiert werden können, ist allerdings noch unklar."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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