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ATU droht seinen Vermietern mit Schließung: Filialen auf dem Prüfstand


Filialen auf dem Prüfstand  

ATU droht seinen Vermietern mit Schließung

28.01.2014, 10:38 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

ATU droht seinen Vermietern mit Schließung: Filialen auf dem Prüfstand. Interims-Vorstandschef Norbert Scheuch schließt Verschlankung des ATU-Filialnetzes nicht aus (Quelle: imago)

Interims-Vorstandschef Norbert Scheuch schließt Verschlankung des ATU-Filialnetzes nicht aus (Quelle: imago)

Hiobsbotschaft für Beschäftigte und Vermieter der Autowerkstattkette ATU: Nach dem Wechsel an der Unternehmensspitze könnten einzelne Standorte geschlossen werden. "Wir werden alle Standorte nochmals kritisch auf den Prüfstand stellen", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats und Interims-Vorstandschef, Norbert Scheuch, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Auch Schließungen seien dabei nicht ausgeschlossen. Wegen eines bis 2018 laufenden Beschäftigungsvertrags müsste dabei aber jede einzelne Schließung hart erkämpft werden.

Das Unternehmen schreibt schon seit längerem rote Zahlen und ringt dabei vor allem mit hohen Mieten. Die knapp 650 Werkstätten kosten nach Angaben der Zeitung im Jahr etwa 115 Millionen Euro Miete und gehören einer kleinen Zahl von Vermietern, was deren Verhandlungsposition stärkt. Dennoch wolle Scheuch mit ihnen verhandeln und droht dabei auch mit der Schließung.

Zuletzt hatte ATU angekündigt, dass der erst im Juni 2013 ernannte Geschäftsführer Hans-Norbert Topp wieder gehen muss. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Aufsichtsratschef Norbert Scheuch den Posten. Anfang Dezember hatten Eigentümer und Gläubiger eine Restrukturierung und eine umfassende Entschuldung vereinbart.

Schuldenberg bereits geschrumpft

Der bisherige Eigentümer, der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR), zog sich zurück. Neuer Besitzer ist der bisher größte Anleihegläubiger von ATU, die Investment-Gesellschaft Centerbridge. Wie vereinbart konnte ATU dank der Einigung den Großteil der drückenden Schulden von 765 Millionen Euro abbauen, da die Anleihegläubiger auf Forderungen in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro verzichteten und im Gegenzug Anteile an ATU bekamen.

Zudem wurde ATU mit frischem Kapital in Höhe von etwa 100 Millionen Euro ausgestattet. Der US-Investor HayFin Capital Management gibt der Firma darüber hinaus einen Kredit über 75 Millionen Euro. ATU hat bereits eine längere Sanierung hinter sich. 2000 Arbeitsplätze wurden bereits gestrichen. ATU ist in Deutschland Marktführer. In 650 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden, Italien und der Schweiz arbeiten rund 12.000 Mitarbeiter.

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