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Pierre Omidyar: Ebay-Gründer spendet 100 Millionen Dollar


Kampf gegen Fakenews  

Ebay-Gründer spendet 100 Millionen Dollar

05.04.2017, 12:07 Uhr | dpa

Pierre Omidyar: Ebay-Gründer spendet 100 Millionen Dollar. Ebay-Gründer Pierre Omidyar spendet 100 Millionen Dollar und unterstützt damit verschiedene Organisationen, die sich für mehr Transparenz in Politik und Gesellschaft einsetzen.  (Quelle: imago images)

Ebay-Gründer Pierre Omidyar spendet 100 Millionen Dollar und unterstützt damit verschiedene Organisationen, die sich für mehr Transparenz in Politik und Gesellschaft einsetzen. (Quelle: imago images)

Ebay-Gründer Pierre Omidyar spendet 100 Millionen Dollar für mehr investigativen Journalismus im Kampf gegen Fakenews und Hate Speech im Netz.

Das Journalisten-Netzwerk ICIJ (International Consortium of Investigative Journalists) soll 4,5 Millionen Dollar bekommen. ICIJ hat vor einem Jahr mit den "Panama Papers" für Aufsehen gesorgt. "Wir denken, es ist wichtig, jetzt zu handeln, damit gefährliche Trends nicht zur Norm werden, sagte der zuständige Verantwortliche der Stiftung Omidyar Network, Stephen King, der "Washington Post" von Mittwoch.

Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz

Das ICIJ  wolle mit dem Geld mehr Reporter und Programmierer einstellen, sagte Direktor Gerald Ryle der Zeitung. Weitere Organisationen, die mit Spenden bedacht werden sollen, sind die gegen Antisemitismus kämpfende Anti-Defamation League aus Washington und die Latin American Alliance for Civic Technology, die mehr Bürger-Beteiligung und Transparenz in Lateinamerika erreichen will.

Engagiert gegen das Wiederaufleben autoritärer Politik

Omidyar war im Alter von 31 Jahren mit dem Börsengang der Handelsplattform Ebay 1998 zum Milliardär geworden. Er gab 2013 bereits Geld für die Gründung der Nachrichten-Website "The Intercept". Sie wird von Glenn Greenwald geführt, der die NSA-Enthüllungen von Edward Snowden veröffentlicht hatte. Omidyar Network habe in den vergangenen zehn Jahren 220 Millionen Dollar für mehr Regierungs-Transparenz gespendet, sagte Geschäftsführer Matt Bannick. Mit der neuen Spende wolle man "ein bedrohliches Wiederaufleben autoritärer Politik" kontern.

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