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Niki Lauda gibt Anteil ab: Ryanair übernimmt Laudamotion komplett


Niki Lauda gibt Anteil ab  

Billigflieger Ryanair übernimmt Laudamotion komplett

29.01.2019, 13:44 Uhr | dpa-AFX

Niki Lauda gibt Anteil ab: Ryanair übernimmt Laudamotion komplett. Airbus A320: Die Fluggesellschaft Laudamotion hat ihren Sitz im niederösterreichischen Schwechat. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Airbus A320: Die Fluggesellschaft Laudamotion hat ihren Sitz im niederösterreichischen Schwechat. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Die Übernahme der österreichischen Fluggesellschaft Laudamotion durch Ryanair ist perfekt. Ex-Formel-1-Fahrer und Luftfahrtunternehmer Niki Lauda hat seine restlichen Prozente abgegeben. Er bleibt aber weiterhin an Bord.

Der irische Billigflieger Ryanair Ryanair Holdings PLC ORD EUR0.006 Aktie hat alle Anteile von Laudamotion übernommen. Bisher hielt Ryanair 75 Prozent der Anteile an der Fluggesellschaft, die Niki Lauda Holding die restlichen 25 Prozent. Wie Laudamotion mitteilt, ist die Fluggesellschaft nun eine 100-prozentige Tochter der Ryanair Holding.

Der Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda wird als Vorsitzender des Gesellschafterausschusses weiter an Bord bleiben, sagt Firmenchef Andreas Gruber. Lauda hatte sich im Bieterkampf um die insolvente Air Berlin deren ebenfalls insolvente Tochter Niki gesichert und aus dem Bestand Laudamotion gegründet. Ende August übernahm Ryanair 75 Prozent der Anteile des Unternehmens.

Laudamotion will bis auf 40 Flugzeuge anwachsen

Zudem kündigt Laudamotion einen ambitionierten Wachstumsplan an: Im Sommer soll die Flotte von 19 auf 25 Flugzeuge und bis zum Geschäftsjahr 2021/2022 auf dann 40 Flugzeuge ausgebaut werden. Die Airline will dann zehn Millionen Passagiere befördern – im ersten Geschäftsjahr nach der Gründung 2018 rechnet das Unternehmen mit vier Millionen Passagieren. Langstreckenpläne hegt das Unternehmen derzeit keine.

Im ersten Geschäftsjahr nach der Gründung verzeichnet die Fluglinie Verluste von rund 140 Millionen Euro. Firmenchef Gruber erklärt, dass er im zweiten Geschäftsjahr von maximal 50 Millionen Euro Verlust ausgeht. Im dritten Geschäftsjahr soll die Airline dann profitabel fliegen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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