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Kryptowährung: Ist der Bitcoin endgültig am Ende?


Ist der Bitcoin am Ende?

Von Daniel Saurenz

Aktualisiert am 04.12.2022Lesedauer: 3 Min.
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Bitcoin Illustration (Symbolbild): Die Kryptowährung Bitcoin fällt auf rund 20.000 US-Dollar.
Bitcoin-Illustration (Symbolbild): Die Kryptowährung Bitcoin unterliegt immer wieder starken Kursschwankungen. (Quelle: Jakub Porzycki/imago-images-bilder)
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Bitcoin und Ethereum hat es im Zuge des Chaos um den Kryptomarktplatz FTX heftig gebeutelt. Für manche Experten ist der Hype endgültig durch. Stimmt das?

Praktische Anwendungen des Bitcoin sucht man hierzulande selbst Jahre nach Erfindung der Kryptowährung vergeblich. Auch von beliebig hohen und im Nachhinein umso unrealistischeren Kurszielen von 500.000 Dollar oder gar einer Million ist man meilenweit entfernt. Doch nicht alles ist schlecht. So zeigt der Blick ins Ausland: Bitcoin kann doch einen Nutzen haben, sofern er akzeptiert ist.

In Deutschland bei Rewe oder Edeka mit Bitcoin zu bezahlen klingt wie Science-Fiction. Woanders ist die Kryptowährung längst etabliert und Joghurt und Gurke bezahlt man in Krypto.

Wer in Südafrika am Straßenrand bei den sogenannten fliegenden Händlern shoppen geht, der könnte als Erstbesucher des Landes verwundert sein, dass die Zahlung mit Apple Pay oder Kreditkarte völlig selbstverständlich ist. In Südafrikas zweitgrößter Supermarktkette dürfte das Erstaunen bei Touristen aber noch größer sein.

Im kleinen Ort Hout Bay in der Kap-Region kann man alte und neue Welt nebeneinander bestaunen. Die dortige Mall beheimatet Woolworth Food, wo die Zahlung cash oder per Kreditkarte ihren gewohnten Gang nimmt. Direkt nebenan baut sich bei Pick n Pay die neue Welt auf. Die Kette ist einer der wichtigsten Lebensmittelanbieter und zweitgrößter Einzelhändler in Südafrika und dabei eher im niedrigpreisigen Segment angesiedelt.

Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen.
Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen. (Quelle: Goldlicht Fotografie)

Der Aktienprofi

Daniel Saurenz ist Finanzjournalist, Börsianer aus Leidenschaft und Gründer von Feingold Research. Mit seinem Team hat er mehr als 150 Jahre Börsenerfahrung und bündelt Börsenpsychologie, technische Analyse, Produkt- und Marktexpertise. Bei t-online schreibt er über Investments und die Lage an den Märkten, immer unter dem Fokus des Chance-Risiko-Verhältnisses für Anleger. Sie erreichen Daniel auf seinem Portal www.feingoldresearch.de.

Südafrika weist einen Weg

Überraschend ist, dass gerade Pick n Pay Bitcoin in vielen tausend Geschäften in sein Bezahlsystem integrieren wird. Ermöglicht hat dies eine jüngst erlassene Bestimmung der FSCA, der südafrikanischen Aufsichtsbehörde. In Ihrem Statement vom 20. Oktober hat sie Kryptowährungen nun offiziell in den Status eines Finanzproduktes erhoben und möchte zur besseren Verwendung regulierend eingreifen. So war auch der Weg bereitet für den südafrikanischen Einzelhändler, Bitcoin in sein Bezahlsystem zu integrieren.

Die konkrete Umsetzung findet unter anderem per Lightning Network statt, das Zahlungen binnen Sekunden ermöglicht und auf der Sicherheit der Bitcoin-Blockchain aufbaut. Weltweit wird dies auch bei den Anbietern von Kryptowährungen und Kryptotrading für Aufmerksamkeit sorgen.

Bitcoin hat sich nur schlafen gelegt

Hierzulande ist der Hype um Bitcoin oder Ethereum etwas abgeflaut, international treiben führende Anbieter wie Binance ihre Geschäfte aber weiter voran und es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland wieder der Fokus auf Bitcoin gelenkt wird – zumindest bei einer ausgesuchten Zielgruppe.

Im Zertifikatebereich hat die DZ Bank jüngst ein Open-End-Produkt auf Kryptowährungen in den Ring geworfen und ist damit neben Vontobel der zweite große Anbieter am deutschen Zertifikatemarkt. "Open End" meint, dass die Zertifikate die Preisentwicklung der jeweiligen Kryptowährung zeitlich unbegrenzt abbilden. Unter den großen Anbietern hat Binance bereits eine Kryptoverwahrlizenz und auch den Eigenhandel für Krypto-Assets beantragt.

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Südafrika ist wesentlich weiter

Schauen wir aber nochmal nach Südafrika. Dort sind Kryptowährungen und vor allem der Bitcoin in der Bevölkerung fest verankert und so dürfte auch die Integration von Bitcoin in Supermärkten mehr als nur ein Werbegag werden. "Trotzdem sollte man bei Bitcoin mit Augenmaß agieren und sich nicht von Kurszielen blenden lassen, die schön klingen und runde Zahlen ins Spiel bringen", mahnt Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets.

So erklärte Cathie Wood – eine bekannte Investorin und Fondsmanagerin aus den USA, die 2022 eindrucksvoll unterstrich, wie man einen hochspekulativen Tech-Aktienfonds vor die Wand fahren kann –, dass der Bitcoin bis 2030 auf einen Wert von einer Million US-Dollar pro Coin steigen soll.

Vergessen Sie solche Kursziele ganz schnell und investieren Sie in Etappen und mit kühlem Kopf. Denn Experte Molnar rechnet Folgendes vor: "Eine Marktkapitalisierung des Bitcoin bei insgesamt 21 Millionen verfügbaren Coins läge bei 21 Billionen US-Dollar. Damit wäre Bitcoin fünfmal so viel wert wie Apple."

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
Hintergrund zum Beitrag

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