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Riester-Rente: Viele Sparer zahlen doppelt

Von dpa
18.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Rentensystem in Deutschland: Wie es derzeit noch funktioniert und warum es ein akutes Problem gibt. (Quelle: t-online)
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Verbraucherschützer untersuchten die Folgen von zulagenbedingten Änderungen des Beitrags der Riester-Rente. Dabei stellt sich heraus, dass eine Vielzahl an Versicherungsnehmern doppelt zur Kasse gebeten werden.

Riester-Sparer werden Verbrauchersch├╝tzern zufolge in manchen F├Ąllen doppelt zur Kasse gebeten. Bei einer Umfrage gaben 15 von 34 Versicherungsunternehmen an, bei zulagenbedingten ├änderungen des Beitrags erneut Abschluss- und Vertriebskosten zu erheben, wie aus einer Erhebung der Marktw├Ąchter Finanzen bei der Verbraucherzentrale Hamburg hervorgeht.

Verbraucher mit Kindern sind besonders betroffen

Die doppelte Berechnung belaste vor allem Riester-Sparer mit Kindern. Verbraucher, die f├╝r laufende Vertr├Ąge nach der Geburt des Nachwuchses Kinderzulagen erhalten und entsprechend ihren Eigenbeitrag senken, werden demnach von einigen Versicherern noch einmal zur Kasse gebeten. Wenn sie nach dem Wegfall der Kinderzulagen den Eigenbeitrag f├╝r die Riester-Rente wieder erh├Âhen, zahlten sie erneut Abschluss- und Vertriebskosten.

Das widerspreche der Intention des Gesetzgebers, kritisierte Sandra Klug, Verischerungsexpertin. "Riester-Vertr├Ąge sollen vor allem f├╝r Sparer mit Kindern lukrativ sein. Diese Gruppe wird vom Gesetzgeber daher zu Recht besonders gef├Ârdert."

Manche Lebensversicherer interpretieren den Angaben zufolge eine Senkung des Eigenbeitrags als Teilbeitragsfreistellungen. Jede Wiedererh├Âhung des Beitrags werde dann wie ein Neuabschluss des Vertrags behandelt und f├╝hre zu neuen Kosten. Klug h├Ąlt dieses Vorgehen f├╝r rechtlich problematisch. Es widerspreche der politisch beabsichtigten Flexibilit├Ąt der Altersvorsorge mit Riester-Vertr├Ągen.

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├ähnliche Doppelbelastungen ergeben sich den Angaben zufolge auch f├╝r Verbraucher mit schwankenden Eink├╝nften und sich entsprechend ├Ąndernden Eigenbeitr├Ągen. Betroffen seien zudem Riester-Sparer, sofern sie nach der j├╝ngsten Erh├Âhung der Grundzulage ihren Eigenbeitrag entsprechend gesenkt h├Ątten.

F├Ârdersystem sollte vereinfacht werden

Der Versicherungsverband GDV erkl├Ąrt, dass aufgrund der komplexen Riester-F├Ârdersystematik es in wenigen, besonderen Fallkonstellationen zu einer zus├Ątzlichen Abschlusskostenbelastung kommen k├Ânnte. Gesch├Ątzt d├╝rften weniger als einer von 1.000 Riester-Kunden betroffen sein.

Der Verband setze sich daf├╝r ein, dass die Mitglieder individuelle L├Âsungen auf dem Kulanzweg f├Ąnden. "Grunds├Ątzlich sollte das F├Ârdersystem allerdings so vereinfacht werden, dass das Problem gar nicht mehr auftreten kann." Insgesamt gab es zuletzt etwa 10,8 Millionen Riester-Versicherungsvertr├Ąge.

Ausgangspunkt war der Fall eines Versicherten, der nach einigen Jahren die Kinderzulage erhielt. Dadurch sank sein Eigenbeitrag, auf den er Abschluss- und Vertriebskosten gezahlt hatte. Die Versicherung verlangte auf die Kinderzulage den Angaben zufolge ein zweites Mal Abschluss- und Vertriebskosten, obwohl die Gesamtsparleistung konstant blieb. Nach Berechnungen der Verbrauchersch├╝tzer w├╝rden sich die Mehrkosten f├╝r die Kinderzulage und anschlie├čender Wiedererh├Âhung des Eigenbeitrages auf mehr als 360 Euro belaufen.

Verbrauchersch├╝tzer: Staatlich organisiertes Produkt w├Ąre geeigneter

"Diese Praxis zeigt, wie ungeeignet versicherungsf├Ârmige Altersvorsorge ist, angemessen auf Ver├Ąnderungen in der Lebenswirklichkeit zu reagieren", argumentierte Dorothea Mohn, Teamleiterin des Finanzmarktes im Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv). Die Verbrauchersch├╝tzer pl├Ądieren f├╝r ein staatlich organisiertes Produkt zur privaten Altersvorsorge.

Die Marktw├Ąchter hatten zum Jahreswechsel 85 Versicherungsunternehmen angeschrieben, zehn Unternehmen gaben an, kein Riesterprodukt zu anzubieten, 34 Assekuranzen antworteten auf die Anfrage.

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