• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Geld & Vorsorge
  • Steigende Preise: Einkommensschw├Ąchere durch hohe Energiepreise mehr belastet


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoG7 in Elmau: Warum schon wieder Bayern?Symbolbild f├╝r einen TextFC Bayern gibt Man├ęs Nummer bekanntSymbolbild f├╝r einen TextRussland droht ZahlungsausfallSymbolbild f├╝r einen TextPutin holt ├╝bergewichtigen GeneralSymbolbild f├╝r einen TextTrib├╝ne bei Stierkampf st├╝rzt ein ÔÇô ToteSymbolbild f├╝r einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild f├╝r einen Text"Arrogante Vollidioten": BVB-Boss sauerSymbolbild f├╝r einen TextGer├╝chte um Neymar werden konkreterSymbolbild f├╝r einen TextGercke ├╝berrascht mit Mama-Tochter-FotoSymbolbild f├╝r einen TextStaatschefs witzeln ├╝ber PutinSymbolbild f├╝r einen TextRekord-Kirchenaustritte wegen MissbrauchSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischtSymbolbild f├╝r einen TextJetzt testen: Was f├╝r ein Herrscher sind Sie?

Einkommensschw├Ąchere durch hohe Energiepreise mehr belastet

Von dpa
Aktualisiert am 11.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Haushalte mit einem geringen Einkommen geben anteilig am meisten f├╝r Strom, Heizung und Warmwasser aus.
Haushalte mit einem geringen Einkommen geben anteilig am meisten f├╝r Strom, Heizung und Warmwasser aus. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wiesbaden (dpa) - Steigende Energiepreise belasten Haushalte mit einem geringen Einkommen besonders hart. Sie geben nach Angaben desStatistischen Bundesamtesanteilig am meisten f├╝r Strom, Heizung und Warmwasser aus.

Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1300 Euro wendeten im Jahr 2020, als Heiz├Âl, Gas und Strom vergleichsweise g├╝nstig waren, im Schnitt 95 Euro f├╝r Wohnenergie auf. Das entsprach einem Anteil von 9,5 Prozent an ihren gesamten Konsumausgaben, wie die Wiesbadener Beh├Ârde mitteilte.

Haushalte der h├Âchsten Einkommensklasse mit monatlich mindestens 5000 Euro netto gaben zwar mit durchschnittlich 206 Euro deutlich mehr f├╝r Wohnenergie aus. Der Anteil an den privaten Konsumausgaben war mit 4,7 Prozent im Jahr 2020 allerdings nicht einmal halb so hoch wie bei den Haushalten der niedrigsten Einkommensklasse.

Verteuerung wegen weltweiter Konjunkturerholung

W├Ąhrend die Energiepreise 2020 in der Corona-Krise noch gesunken waren, zogen sie im vergangenen Jahr im Zuge der weltweiten Konjunkturerholung deutlich an. Dem VergleichsportalVerivoxzufolge verteuerte sich Energie binnen eines Jahres um 35 Prozent. "Noch nie zuvor mussten private Haushalte so viel f├╝r Heizung, Strom und Sprit bezahlen", hie├č es. LautCheck24haben inzwischen mehr als 900 Gasversorger in der Grundversorgung Preiserh├Âhungen von im Schnitt um die 34 Prozent vollzogen oder angek├╝ndigt.

Ampel-Koalition gew├Ąhrt einmaligen Zuschuss

Wegen der hohen Heizkosten sollen Bezieher von Wohngeld einen einmaligen Zuschuss bekommen. Nach einem Gesetzentwurf des neuen Wohnungsministeriums sollen Alleinlebende 135 Euro bekommen, ein Zwei-Personen-Haushalt 175 Euro. F├╝r jeden weiteren Mitbewohner sind weitere 35 Euro vorgesehen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
First Lady Britta Ernst strahlt auf internationaler B├╝hne
Britta Ernst und Brigitte Macron: Die beiden Damen sind bei dem G7-Gipfel dabei.


Die Ampel-Koalition hatte den Zuschuss beschlossen, nachdem die Heizkosten im Herbst rasant gestiegen waren. "Dadurch sollen Wohnen und Heizen bezahlbar bleiben und die Mehrkosten aus den kalten Wintermonaten aufgefangen werden", hei├čt es in einem Eckpunktepapier des Ministeriums. Die Pauschale ist Teil des Wohngelds, das an Haushalte mit niedrigem Einkommen ausgezahlt wird. Insgesamt sollen rund 710.000 Haushalte von dem einmaligen Zuschuss profitieren.

Bezieher von Hartz-IV trifft es besonders hart

Besonders schwierig ist die Lage nach Analysen der Vergleichsportale f├╝r Bezieher von Hartz-IV. Trotz h├Âherer Regels├Ątze seit Jahresbeginn reicht das Geld f├╝r die Betroffenen laut Verivox immer weniger aus, um die steigenden Strompreise zu decken. Demnach muss ein Single-Hartz-IV-Haushalt j├Ąhrlich derzeit 139 Euro beziehungsweise knapp 32 Prozent mehr f├╝r Energie zahlen, als der Stromkostenanteil im Regelsatz abdeckt, wie eine j├╝ngst ver├Âffentlichte Analyse zeigt.

"Im Jahr 2022 steigt der Regelsatz f├╝r einen alleinstehenden Erwachsenen um drei Euro auf 449 Euro pro Monat", hei├čt es beim Vergleichsportal. "Davon sind rein rechnerisch 36,44 Euro f├╝r die Begleichung der Stromrechnung vorgesehen." Die Stromkosten eines Singlehaushalts mit einem Verbrauch von 1500 Kilowattstunden beliefen sich nach Verivox-Berechnungen im Bundesdurchschnitt jedoch auf monatlich 48 Euro pro Monat. In Haushalten, in denen auch Wasser mit Strom erhitzt wird - etwa ├╝ber einen Durchlauferhitzer - steigen die Kosten noch einmal.

├ähnliche Berechnungen hatte auch die Vergleichsplattform Check24 ver├Âffentlicht. Dort wird die Stromkostenl├╝cke auf etwas niedrigere 136 Euro pro Jahr beziffert beziehungsweise auf knapp 30 Prozent.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Jessica Schwarzer
Von Jessica Schwarzer
Hartz IVVerivoxWiesbaden
Ratgeber Aktien










t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website