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Inflation bringt viele Menschen in existenzielle Nöte

Von dpa
Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Die gestiegenen Preise fĂŒr Lebensmittel, Energie und Co.
Die gestiegenen Preise fĂŒr Lebensmittel, Energie und Co. bringen in Deutschland etwa jeden Neunten in existenzielle Nöte. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben. (Quelle: Annette Riedl/dpa/Archiv./dpa)
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Frankfurt/Bonn (dpa) - Die zuletzt stark gestiegenen Teuerungsraten werden fĂŒr viele Menschen zur Belastungsprobe: Jeder neunte Deutsche kann nach eigenen Angaben kaum noch seine Lebenshaltungskosten bezahlen, wie eine YouGov-Umfrage im Auftrag derPostbankergab.

Von den Befragten aus Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 2500 Euro gaben sogar 17 Prozent an, sie seien wegen gestiegener Preise kaum noch in der Lage, die regelmĂ€ĂŸigen Ausgaben zu stemmen.

Höchste Inflationsrate seit 1992

In den vergangenen Monaten haben die Inflationsraten krĂ€ftig angezogen. In Deutschland lagen die Verbraucherpreise im Dezember vorlĂ€ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge um 5,3 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit erreichte die Teuerungsrate in Europas grĂ¶ĂŸter Volkswirtschaft den höchsten Stand seit Juni 1992.

ImEuroraum insgesamterreichte die Inflation mit 5 Prozent das höchste Niveau seit der Euro-EinfĂŒhrung. Eine höhere Inflation schwĂ€cht die Kaufkraft von Verbrauchern, weil sie sich fĂŒr einen Euro weniger kaufen können als zuvor.

Verbraucher sind beunruhigt - viele können nicht sparen

In der Umfrage zeigten sich 44 Prozent der 2102 Befragten sehr beunruhigt aufgrund der vergleichsweise hohen Inflationsraten. Fast genauso viele (43 Prozent) sagten, sie seien "etwas" beunruhigt.

"Der starke Anstieg der Inflation sorgt in großen Teilen der Bevölkerung fĂŒr Verunsicherung", fasste Postbank-Chefvolkswirt Marco Bargel zusammen. "Da sich Lebensmittel, Energie und Kraftstoffe erheblich verteuert haben, die Einkommen mit der Preisentwicklung aber nicht Schritt halten können, schrumpft der finanzielle Spielraum."

Eine wachsende Gruppe, inzwischen ein Viertel der Befragten, gab an, dass sie nichts sparen könne (22 Prozent) oder wolle (3 Prozent). "In den unteren Einkommensgruppen fehlen die finanziellen Reserven, um Geld langfristig und gewinnbringend anzulegen", sagte Bargel. "Auf dem Giro- oder Sparkonto verlieren Ersparnisse durch die Inflation jedoch kontinuierlich an Wert - was den finanziellen Spielraum fĂŒr einkommensschwĂ€chere Haushalte noch weiter verkleinert."

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