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Tages- und Festgeld: Bei diesen Banken gibt es die höchsten Zinsen


Tages- und Festgeld  

Bei diesen Banken gibt es die höchsten Zinsen

01.04.2021, 13:29 Uhr | cho, t-online

Tages- und Festgeld: Bei diesen Banken gibt es die höchsten Zinsen . Eine Frau prüft Angebote auf ihrem Smartphone (Symbolbild): t-online fasst für Sie jeden Monat die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld zusammen. (Quelle: imago images/Westend61/Heike Aßmann)

t-online fasst für Sie jeden Monat die besten Zinsen auf Tages- und Festgeld zusammen. (Quelle: Westend61/Heike Aßmann/imago images)

Die Deutschen sparten 2020 wie die Weltmeister. Doch bei vielen Tages- und Festgeldkonten sind die Zinsen niedrig. Wir zeigen, wo Sie aktuell die besten Konditionen bekommen.

Im Corona-Jahr 2020 haben die Deutschen so viel Geld gespart wie noch nie. Von 100 Euro legten sie etwa 17 Euro auf die hohe Kante. Doch statt sie zu investieren, blieb das meiste auf dem Konto liegen.

Dort gibt es aber wegen des anhaltenden Zinstiefs nur wenig Ertrag. So zahlten Top-Banken im Sommer 2019 noch doppelt so viel Zinsen auf Tagesgeld wie aktuell. Außerdem ist die Inflation zurück: Im März erreichte sie mit 1,7 Prozent den höchsten Stand seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Umso wichtiger ist der Blick auf die besten Angebote, die wir an dieser Stelle für Sie zusammenfassen – immer aktuell zum Anfang eines Monats.

Tages- und Festgeld: Die besten Angebote

Die höchsten Zinsen für Festgeld mit ein- und zweijähriger Laufzeit gibt es laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox derzeit (Stand: 1. April 2021) bei Banken in Tschechien und Italien, bei Tagesgeld liegt eine estnische Bank vorne. Bei Festgeld-Laufzeiten von mehr als zwei Jahren winken sogar noch höhere Zinsen. Allerdings sollten sich Anleger nicht zu lange binden. 

Denn sollten die Zinsen wieder steigen, steckt ein Teil des Vermögens in langfristigen Anlagen mit niedrigeren Zinsen fest. Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier empfiehlt deshalb, das Geld aufzuteilen: einen Teil in ein zweijähriges Festgeldkonto, den anderen Teil ein Jahr später in ein anderes Festgeldkonto. "So wird jedes Jahr eine der beiden Anlagen fällig und das Geld kann erneut angelegt werden", erläutert Maier.

Manche Banken locken mit Aktionszins

Beim Tagesgeld werben Banken hin und wieder mit Sonderkonditionen um Neukunden. Für Sparer lohnen sich solche Aktionsangebote aber nicht immer.

Denn oft bekommen Sie gleich hohe oder höhere Zinsen auch bei Festgeld mit sechsmonatiger Laufzeit von Banken mit Top-Rating. Tagesgeld hat jedoch den Vorteil, dass Sie über den gesamten Anlagezeitraum frei darüber verfügen können.

Diese Alternativen zum Tages- und Festgeldkonto können sich lohnen

"Top-Banken im europäischen Ausland zahlen in der Spitze 0,5 Prozent aufs Tagesgeld. Wer sein Geld für zwei Jahren fest anlegen kann, erhält bis zu 1,20 Prozent Zinsen", sagt Maier. Gerade im Niedrigzinszeitalter sollten Anleger sich solche Zinserträge nicht entgehen lassen.

Für den Teil des Vermögens, den Sie langfristig investieren können, sollten Sie aber auch Anlagen am Aktienmarkt ins Auge fassen. Für Börsen-Einsteiger eignen sich besonders sogenannte ETFs. Das sind Fonds, bei denen ein Computeralgorithmus einen Aktienindex wie den Dax nachbildet.

Die Vorteile für Sie: Die Kosten sind gering, Sie streuen Ihr Risiko breit und es winken vergleichsweise hohe Erträge. "Wer in einen breit gestreuten Index wie den MSCI World investiert und seine Anteile mindestens 15 Jahre lang gehalten hat, war noch nie im Minus und durfte sich im Schnitt über 7 Prozent Rendite pro Jahr freuen", so Maier.

Die höchsten Zinsen beim Tages- und Festgeld im Überblick:

Top-Festgeld-Angebote, 24 Monate Laufzeit

Top-Festgeld-Angebote, 12 Monate Laufzeit

Top-Festgeld-Angebote, 6 Monate Laufzeit

Top-Tagesgeld-Angebote

Zur Methodik: Ausgewertet wurden sämtliche Tages- und Festgeldangebote in der Verivox-Datenbank für eine Anlagesumme von 10.000 Euro. Alle Angebote können aus Deutschland abgeschlossen werden. Und für alle Konten gilt die EU-weite Einlagensicherung von 100.000 Euro (bei Nicht-Euro-Ländern gibt es Abweichungen hiervon). Das bedeutet, dass Gelder bis 100.000 Euro bei einer eventuellen Pleite der Bank gesichert sind.
Für die "Top-Rating"-Auswertung wurden nur Banken aus Staaten berücksichtigt, denen die großen Ratingagenturen eine Top-Bonität bescheinigen. Dazu zählen derzeit Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich und Schweden.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Auswertung von Verivox
  • statista.de
  • Bundesbank
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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