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Studie: Viele junge Leute haben Lücken bei Finanzbildung

Studie  

Viele junge Leute haben Lücken bei Finanzbildung

26.09.2019, 15:33 Uhr | dpa

Studie: Viele junge Leute haben Lücken bei Finanzbildung. Laut einer Umfrage wissen viele junge Menschen nicht, was genau sich hinter der Abkürzung DAX verbirgt.

Laut einer Umfrage wissen viele junge Menschen nicht, was genau sich hinter der Abkürzung DAX verbirgt. Foto: Christoph Schmidt. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Viele junge Leute in Deutschland haben laut einer Studie Wissenslücken bei Wirtschafts- und Finanzthemen. Die Mehrheit der Befragten könne Grundbegriffe wie Dax, Rendite und Liquidität nicht erklären, ergab eine Umfrage der Bank Comdirect.

Für das Papier wurden 1600 Menschen zwischen 16 und 25 Jahren befragt. Zwar wüssten die allermeisten jungen Menschen, was sich hinter Zinsen oder Aktien verberge. Doch schon mehr als ein Drittel könne nicht erklären, was Inflation bedeute und gut 40 Prozent nicht, was ein Sparplan ist. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über die Studie berichtet.

Dass viele junge Erwachsene Wörter, die zum Allgemeinwissen gehörten, nicht verstünden, zeige die Schwäche in der Finanzbildung, sagte Comdirect-Chef Arno Walter. Dabei seien viele Jugendliche offen für Wirtschaft und Finanzen in der Schule, sagte er mit Blick auf weitere Studienergebnisse. Demnach wünschten sich 92 Prozent der Befragten ein Fach Finanzen in der Schule, 49 Prozent sogar als Pflichtfach. Viele junge Menschen seien sich ihrer Wissenslücken bei Finanzdingen bewusst. Im Schnitt hätten sie sich die Schulnote 3,3 gegeben. Die Mehrheit informiere sich aber selbst über Finanzthemen in den Medien.

Die Comdirect-Studie ist nicht die erste, die vielen Bundesbürgern Wissenslücken in Wirtschaft und Finanzen bescheinigt - längst nicht nur bei jungen Menschen. Banken und Wirtschaftsverbände machen sich seit längerem für mehr Wirtschaft in der Schule stark.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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