Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern >

Keine Doppelförderung: Mit Modernisierungen Steuern sparen

Keine Doppelförderung  

Mit Modernisierungen Steuern sparen

11.09.2019, 04:12 Uhr | dpa

Keine Doppelförderung: Mit Modernisierungen Steuern sparen. Ein Teil der Kosten für eine Modernisierung kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Ein Teil der Kosten für eine Modernisierung kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Foto: Robert Günther. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Wer einen Handwerker beauftragt, um Reparaturen oder Modernisierungen am Haus oder in der selbst genutzten Wohnung durchführen zu lassen, kann dafür eine Steuerermäßigung erhalten.

"Diese beträgt 20 Prozent der Kosten ohne Material und ist auf 1200 Euro im Jahr beschränkt", erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin. Aber Achtung: Förderungen dürfen nicht parallel in Anspruch genommen werden.

In der Steuererklärung geltend gemacht werden kann beispielsweise die Sanierung des Bades, Reparaturen am Dach, die Erneuerung der Fenster und Türen, Anbringung von Wärmedämmung oder die Installation einer Photovoltaikanlage. Dafür brauchen die Auftraggeber eine Rechnung, die sie zudem nicht bar bezahlt haben.

Bevor Steuerpflichtige einen Auftrag vergeben, sollten sie aber genau prüfen, was sich für sie am meisten lohnt. Denn die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und regionale Anbieter fördern manche Arbeiten mit einem Zuschuss oder zinsverbilligten Darlehen. "Wird eine solche Fördermöglichkeit in Anspruch genommen, kann zusätzlich keine Steuerermäßigung in der Einkommensteuererklärung beantragt werden", erklärt Nöll. Der Grund: Es soll nicht doppelt gefördert werden.

Jede Maßnahme darf nur einmal gefördert werden

Dabei kommt es immer auf die geförderte Maßnahme an, nicht auf die geförderte Summe. "Wird beispielsweise die Sicherung des Hauses gegen Einbruch mit 1600 Euro gefördert und haben die Kosten hierfür 5000 Euro betragen, gibt es auch für den verbleibenden Kostenanteil keine Steuerermäßigung mehr", erläutert Nöll.

Fördergelder gibt es beispielsweise für den altersgerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses, Sicherungsmaßnahmen für besseren Einbruchschutz oder die Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaikanlagen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Steuern

shopping-portal