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Aida lässt neues Kreuzfahrtschiff bauen

Von dpa
Aktualisiert am 27.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Aida-Chef Felix Eichhorn: Er setzt auf Umweltfreundlichkeit beim neuen Schiff.
Aida-Chef Felix Eichhorn: Er setzt auf Umweltfreundlichkeit beim neuen Schiff. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-bilder)
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Rund eine Milliarde Euro investiert das Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises in ein neues umweltfreundliches Schiff. Die Meyer Werft baut bereits das zehnte Schiff für die Aida.

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises baut ihre Flotte aus und hat bei der Papenburger Meyer Werft ein weiteres Schiff in Auftrag gegeben. Das mit umweltfreundlichem Flüssigerdgas (LNG) angetriebene Schiff soll 2023 in Dienst gestellt werden. Der Auftragswert: rund eine Milliarde Euro. "Wir reagieren damit auf das anhaltend starke Wachstum im Kreuzfahrtmarkt", sagte Aida-Chef Felix Eichhorn.

Mit der Neubestellung wächst die Flotte des deutschen Kreuzfahrtmarktführers bis 2023 von derzeit 12 auf insgesamt 15 Schiffe. Zwei von Meyer gebaute Schwesterschiffe sollen im Spätherbst diesen Jahres und 2021 in Dienst übernommen werden.

Der Neubauauftrag ist das zehnte Schiff, das die Meyer Werft für die zur Carnival Gruppe gehörende Reederei Aida Cruises mit Sitz in Rostock baut. Es ist das dritte Schiff, das ausschließlich mit LNG betrieben wird. "Wir leisten in diesem Bereich Pionierarbeit weltweit für die Schifffahrt", so Eichhorn. Auch wenn die Infrastruktur in den Häfen mancherorts noch zu wünschen übrig lasse, sei LNG aktuell der richtige Weg, um Emissionen deutlich zu reduzieren. Die Schiffe der neuen Generation könnten LNG-Treibstoff für bis zu 14 Tage an Bord lagern.

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Zu 100 Prozent mit LNG betrieben

Nach Angaben des Branchenverbandes CLIA buchten 2016 zwei Millionen Touristen aus Deutschland eine Kreuzfahrt. Aida knackte 2017 erstmals die Grenze von einer Million Passagiere und hat damit an Passagierzahlen gemessen einen Marktanteil von rund 50 Prozent. "Die Nachfrage ist viel höher als das Angebot. Der Großteil unserer Reisen ist ausgebucht", so der Reedereichef. Gemessen an den insgesamt 70 Millionen Urlaubsreisen, die Deutsche im Jahr unternähmen, sei der Anteil an Kreuzfahrtreisen eher noch gering. "Von daher könnte man die Kreuzfahrt fast immer noch als Nische ansehen", so Eichhorn.

Nach Angaben der Meyer-Werft gehört das neue Schiff im Rahmen des "Green Cruising-Konzepts" zu den ersten Kreuzfahrtschiffen, die zu 100 Prozent mit LNG betrieben werden. Der neue Auftrag bekräftige die langjährige Partnerschaft zwischen Aida und der Meyer Werft, betonte Werftgeschäftsführer Tim Meyer. Die sogenannten Maschinenraummodule für alle drei Aida-LNG-Schiffe liefere die Rostocker Neptun Werft. Diese Module beinhalten den gesamten Maschinenraum der jeweiligen Schiffe, die LNG-Tanks sowie alle maschinenbaulichen Systeme und Ausrüstungselemente.

Hohe Anpassungsfähigkeit und Weiterentwicklung der Werft

Das Auftragsbuch der Meyer Werft in Papenburg ist gefüllt und reicht mit 14 Schiffen im Bestand bis ins Jahr 2023. Eine solch langfristige Perspektive erfordere stetig eine hohe Anpassungsfähigkeit und Weiterentwicklung der Werft. "Pro Jahr investiert das Unternehmen zwischen 50 bis 80 Millionen Euro, um wettbewerbsfähig zu bleiben", teilte die Werft weiter mit.

Mit allen drei neuen Schiffen investiert Aida Cruises nach eigenen Angaben in den nächsten Jahren mehr als drei Milliarden Euro. Zudem würden mit jedem neuen Schiff rund 2000 neue Arbeitsplätze an Bord und an Land geschaffen. Derzeit verfügen die 12 Schiffen über einen Kapazität von 25 208 Betten. Das Unternehmen zählt insgesamt 11 400 Mitarbeiter aus 40 Ländern, darunter 10 000 an Bord.

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  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
AIDA CruisesKreuzfahrtschiffMeyer Werft GmbHPapenburgRostock
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