Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Konjunktur >

Erste Zentralbank beendet Negativzinspolitik – Sparer sind erleichtert


Sparer sind erleichtert  

Erste Zentralbank beendet Negativzinspolitik

19.12.2019, 16:09 Uhr | dpa

Erste Zentralbank beendet Negativzinspolitik – Sparer sind erleichtert. Einige 500-Euro-Scheine im Schatten des Negativzins: Mit Negativzinsen lässt sich gegen die Aufwertung einer Währung angehen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Christian Ohde)

Einige 500-Euro-Scheine im Schatten des Negativzins: Mit Negativzinsen lässt sich gegen die Aufwertung einer Währung angehen. (Symbolbild) (Quelle: Christian Ohde/imago images)

Sie belasten vor allem den Bankensektor und Sparer: Trotzdem verfolgt die Europäische Zentralbank eine Politik der Negativzinsen. Ein Land stellt sich nun gegen den Trend.

Als erste größere Zentralbank beendet die schwedische Notenbank ihre Negativzinspolitik. Wie die Reichsbank mitteilt, steigt ihr Leitzins von minus 0,25 Prozent auf null Prozent. Analysten hatten diesen Schritt weitgehend erwartet, da er seit längerem durch die Notenbank verbal vorbereitet worden war. Entsprechend reagierte die Landeswährung Krone zunächst nicht auf die Entscheidung.

Negativzinspolitik wird in Schweden beendet

Die Notenbank Schwedens beendet mit ihrem Schritt ein geldpolitisches Experiment – und beginnt zugleich ein neues. Vor etwa fünf Jahren hatte sie ihren Leitzins in negatives Terrain reduziert, um die Aufwertung der Krone zu dämpfen und zugleich die Wirtschaft des skandinavischen Landes anzuschieben.

Mit der Aufgabe dieser Politik reagiert die Reichsbank auch auf zahlreiche Nebenwirkungen negativer Leitzinsen, unter denen vor allem der Bankensektor und traditionelle Anleger mit festverzinslichen Sparanlagen zu leiden haben. Zugleich stemmt sich die Notenbank gegen andere große Notenbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) oder die Schweizerische Nationalbank (SNB), die an ihrer Negativzinspolitik festhalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: