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Post-Angestellte bekommen deutlich mehr Lohn

Von afp
Aktualisiert am 23.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Streiken mit Corona-Abstand: In den vergangenen Wochen waren Angestellte der Post immer wieder zu Warnstreiks auf die Straße gegangen.
Streiken mit Corona-Abstand: In den vergangenen Wochen waren Angestellte der Post immer wieder zu Warnstreiks auf die Straße gegangen. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Gute Nachrichten fĂŒr die Tarifangestellten der Post: Schneller als gedacht haben sich Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter im Tarifstreit geeinigt. In zwei Stufen gibt es fĂŒr die BeschĂ€ftigten ein sattes Lohn-Plus.

Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen neuen Tarifvertrag verstĂ€ndigt. Die bundesweit rund 140.000 TarifbeschĂ€ftigten bekommen in zwei Stufen insgesamt fĂŒnf Prozent mehr Gehalt, wie die Post und Verdi am Mittwoch mitteilten.

Auch Auszubildende erhalten mehr Geld. Zudem wurden betriebsbedingte KĂŒndigungen bis Ende des Jahres 2023 ausgeschlossen. Der Tarifvertrag lĂ€uft bis Ende 2022.

Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis eine Lohnerhöhung von drei Prozent zum 1. Januar 2021 und weiteren zwei Prozent zum 1. Januar 2022 vor. Die VergĂŒtungen fĂŒr Auszubildende und dual Studierende steigt zum 1. Januar 2021 um 50 Euro monatlich; zum 1. Januar 2022 erhöht sie sich um weitere 40 Euro. FĂŒr ihren Einsatz wĂ€hrend der Corona-Pandemie sollen die BeschĂ€ftigten zudem eine Einmalzahlung von 300 Euro erhalten.

Post und Gewerkschaften zufrieden

Die Verdi-Konzerntarifkommission stimmte dem Ergebnis der GesprĂ€che bereits zu. Verdi-VerhandlungsfĂŒhrerin Andrea Kocsis sprach von einem "guten Verhandlungsergebnis" fĂŒr die BeschĂ€ftigten.

Auch die Post zeigte sich zufrieden. "FĂŒr uns war es wichtig, in einer sehr unsicheren wirtschaftlichen Gesamtsituation tragfĂ€hige Lohnsteigerungen zu vereinbaren, die einerseits eine WĂŒrdigung fĂŒr die Leistungen unserer BeschĂ€ftigten darstellen, die es uns andererseits aber auch ermöglichen, weitere Investitionen in unser GeschĂ€ft zu tĂ€tigen, um langfristig BeschĂ€ftigung zu sichern. Dieses Ziel haben wir erreicht", erklĂ€rte Thomas Ogilvie, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektor.

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Die Arbeitnehmervertreter hatten eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten gefordert. In den vergangenen zwei Wochen hatten sich dafĂŒr nach Gewerkschaftsangaben an insgesamt sechs Streiktagen rund 22.000 BeschĂ€ftigte an mehr als 300 Standorten an Warnstreiks beteiligt.

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