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Swarovski zeigte Kündigungen auf Bildschirmen – "Selten Niveauloseres gesehen"


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Swarovski zeigte Kündigungen auf Großbildschirmen an

Von t-online, cho

Aktualisiert am 09.10.2020Lesedauer: 1 Min.
Swarovski-Geschäft (Archivbild): Der Kristallkonzern soll eine harsche Methode angewandt haben, um Mitarbeiter über ihre Kündigung zu informieren.
Swarovski-Geschäft (Archivbild): Der Kristallkonzern soll eine harsche Methode angewandt haben, um Mitarbeiter über ihre Kündigung zu informieren. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Der Kristallkonzern Swarovski soll auf Bildschirmen angezeigt haben, welche Beschäftigte ihren Job verlieren. Die österreichische Arbeiterkammer ist empört, Swarovski nennt das Vorgehen "bedauerlich".

Ein grüner Rahmen um die Namen derjenigen, die bleiben dürfen, ein roter für die, die gehen müssen: Beim österreichischen Schmuckhersteller Swarovski haben Mitarbeiter Berichten zufolge via Großbildschirmen von ihrer Kündigung erfahren. "Ich habe selten etwas derartig Niveauloses gesehen", zitiert die Arbeiterkammer (AK) ihren Präsidenten Erwin Zangerl in einer Mitteilung. Die AK ist die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer in Österreich.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
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Ihr liegen nach eigenen Angaben Fotos von einem Bildschirm vor, auf dem Organigramme und Namenslisten von Mitarbeitern zu sehen waren. Der Bildschirm soll auch den Beschäftigten zugänglich gewesen sein.

Swarovski bestätigt, Namen öffentlich angezeigt zu haben

Wie der ORF berichtet, sollen sich mehrere Betroffene sehr aufgebracht an den Betriebsrat gewendet haben, der das Vorgehen als "Zur-Schau-Stellen" kritisierte. Swarovski bestätigte, dass Namen auf Bildschirmen erschienen waren, die betroffenen Mitarbeiter sollen aber am Tag zuvor von ihren Vorgesetzten informiert worden seien. Man bedauere es, "sollte es in einer Abteilung zu einer Fehlleistung einer Führungskraft gekommen sein", hieß es von der Konzernspitze.

Swarovski streicht in Österreich 1.000 Stellen. Jene Beschäftigten, die bleiben dürfen, sollen von Vorgesetzten aufgefordert worden sein, freiwillig ihre Arbeitszeit und damit auch ihr Gehalt zu reduzieren. Die AK warnt davor, dem zuzustimmen und kritisiert, dass Swarovski die Mitarbeiter "massiv unter Druck" setze.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • ORF
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