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Trotz Protesten: Aus für Haribo-Werk in Sachsen endgültig besiegelt

Trotz Protesten  

Aus für Haribo-Werk in Sachsen endgültig besiegelt

17.11.2020, 17:31 Uhr | fls, dpa, t-online

Trotz Protesten: Aus für Haribo-Werk in Sachsen endgültig besiegelt. Der Werksverkauf am Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau: Der Schließung des sächsischen Werks fallen 150 Arbeitsplätze zum Opfer. (Quelle: dpa/Sebastian Willnow)

Der Werksverkauf am Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau: Der Schließung des sächsischen Werks fallen 150 Arbeitsplätze zum Opfer. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa)

Alle Appelle halfen nichts: Am einzigen ostdeutschen Haribo-Standort gehen die Lichter aus. Ende des Jahres schließt der Süßwarenhersteller sein Werk bei Zwickau.

Schluss, Aus, vorbei: Trotz Protesten von Angestellten, Gewerkschaften und lokaler Politiker hält Haribo an der Schließung seines Werks im sächsischen Wilkau-Haßlau fest. Der Kölner Zeitung "Express" sagte ein Sprecher des Unternehmens: "An unserer grundlegenden Entscheidung ändert dies jedoch nichts. Denn wir haben sie nicht leichtfertig, sondern nach sehr sorgfältiger Analyse getroffen."

Zuvor hatte der Bürgermeister der sächsischen Stadt vergeblich mit der Unternehmensspitze nach einer Lösung gesucht, die eine Fortführung des Betriebs im kommenden Jahr ermöglicht. Selbst Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schaltete sich ein.

Rund 150 Beschäftigte sind betroffen

An dem Standort nahe Zwickau arbeiten rund 150 Beschäftigte. Es handelt sich um das kleinste der fünf deutschen Haribo-Werke und um die einzige Fabrik in Ostdeutschland. Für die Angestellten sollen im Rahmen eines Sozialplans sozialverträgliche Lösungen gefunden werden – möglich sei etwa ein Wechsel in eines der anderen deutschen Werke.

Ausschlaggebend für die Schließung sei eine kürzlich abgeschlossene Wirtschaftlichkeitsprüfung der Produktionsstandorte, berichtete Haribo. Sie habe zu dem Ergebnis geführt, dass der Standort Wilkau-Haßlau nicht mehr die Anforderungen an eine wirtschaftliche und effiziente Produktionsstruktur erfülle.

Für das Werk wären "unverhältnismäßig hohe Investitionen" nötig, um die Produktionsabläufe auf die künftigen Anforderungen auszurichten. Der Süßwarenhersteller wird künftig die Produktion an vier Standorten in Deutschland bündeln: Bonn, Grafschaft, Neuss und Solingen.

Verwendete Quellen:
  • Express-Bericht
  • Nachrichtenagentur dpa

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