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Modelleisenbahnen boomen wegen Corona – Märklin hat Lieferprobleme

Märklin mit Lieferproblemen  

Modelleisenbahnen boomen wegen Corona

19.11.2020, 11:55 Uhr | AFP, t-online

Modelleisenbahnen boomen wegen Corona – Märklin hat Lieferprobleme. Modelle des Modelleisenbahnbauers Märklin (Archivbild): Das Unternehmen erhält viele Aufträge. (Quelle: imago images/Eibner)

Modelle des Modelleisenbahnbauers Märklin (Archivbild): Das Unternehmen erhält viele Aufträge. (Quelle: Eibner/imago images)

Zu Corona-Zeiten bestellen sich viele Menschen Modelleisenbahnen von Märklin. Der Andrang ist so groß, dass das Unternehmen mit der Lieferung nicht mehr hinterher kommt.

Modellbahnen sind in der Corona-Krise offenbar gefragt: "Die Auftragslage ist extrem positiv", sagte Märklin-Eigentümer Florian Sieber dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Momentan sei das Interesse an den Miniaturzügen riesig, so Sieber.

Die Kunden des schwäbischen Unternehmens brauchen allerdings Geduld. "Wir können die Neuheiten nicht in der Größenordnung liefern, wie wir das geplant hatten", sagte Sieber. "Unser Service steht unter Strom, denn extrem viele Neueinsteiger rufen an und wollen wissen, wie sie mit dem Hobby beginnen können."

Wegen der Corona-Beschränkungen hatte die Fabrik im ungarischen Györ im Frühjahr zwei Monate lang stillgestanden. Dadurch wurde auch die Fertigung am Stammsitz in Göppingen lahmgelegt. Märklin konnte den Rückstand bis jetzt nicht aufholen. "Das ist ein herber Rückschlag für uns", sagte Sieber dem "Handelsblatt". Zuletzt habe zudem ein hoher Krankenstand die Produktion beeinträchtigt.

"Kunden sind bereit, zu warten"

Für das laufende Geschäftsjahr, das am 30. April endet, rechnet die Eigentümerfamilie mit einem Plus, denn: "Die Märklin-Kunden sind bereit, auf die Neuheiten zu warten", sagte Gesellschafter Michael Sieber dem "Handelsblatt". Die Sammler würden auch zu Beginn des kommenden Jahres noch einkaufen.

Märklin erzielte den Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 113 Millionen Euro – angepeilt waren 117 Millionen Euro. Im März und April gingen wegen der Corona-Beschränkungen aber viel weniger Lokomotiven und Waggons über die Ladentheken als erhofft.

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