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Wegen Corona-Impfstoff: Lufthansa verzeichnet Buchungsboom im Sommer

Wegen Corona-Impfstoff  

Lufthansa verzeichnet Buchungsboom im Sommer

11.12.2020, 13:38 Uhr | rtr

Wegen Corona-Impfstoff: Lufthansa verzeichnet Buchungsboom im Sommer. Lufthansa-Flieger (Symbolbild): Die Airline sieht einen Buchungsboom. (Quelle: imago images/Andreas Haas)

Lufthansa-Flieger (Symbolbild): Die Airline sieht einen Buchungsboom. (Quelle: Andreas Haas/imago images)

Durch die Aussicht auf baldige Corona-Impfungen sieht die Lufthansa eine steigende Nachfrage nach Flügen. Die Buchungen für kommenden Sommer hätten sich verdreifacht.

Die wegen der Pandemie gebeutelte Lufthansa sieht dank der bevorstehenden Zulassungen von Corona-Schutzimpfungen eine Belebung ihres Geschäfts. "Seit eine konkrete Aussicht auf einen wirksamen Impfstoff besteht, haben sich unsere Buchungen für den nächsten Sommer verdreifacht", sagte Konzernchef Carsten Spohr der "Wirtschaftswoche".

"Dass die Menschen zudem schon für die Osterzeit Flugreisen reserviert haben, zeigt, wie zuversichtlich sie sind." Nach dem Krisenjahr 2020 gibt sich Spohr daher für 2021 optimistischer.

"Ich gehe davon aus, dass wir im kommenden Jahr durchschnittlich wieder die Hälfte des Niveaus von 2019 erreichen können, für den Sommer und den Herbst kalkulieren wir mit bis zu 70 Prozent." Bereits im kommenden Jahr solle der Abfluss liquider Mittel gestoppt sein, ab 2022 wolle die Fluggesellschaft wieder profitabel arbeiten.

Von Staatsmilliarden nur Teil abgerufen

Daher rechnet Spohr auch weiterhin damit, dass die Bundesregierung ihre Beteiligung an der Fluglinie ab dem Jahr 2023 herunterfährt. "Ich sehe keinen Grund dafür, dass es anders kommen sollte", sagte der Konzernchef.

Er machte deutlich, dass die Lufthansa von den öffentlichen Stabilisierungsmitteln in Höhe von insgesamt neun Milliarden Euro bisher erst drei Milliarden abgerufen habe. "Und dank unseres strikten Kostenmanagements haben wir bislang nur einen geringen Teil davon tatsächlich ausgegeben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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