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Neuer Autoriese Stellantis entsteht – aus diesen beiden Konzernen

Von afp
Aktualisiert am 04.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Zentrale von Fiat Chrysler (Symbolbild): Die Opel-Mutter PSA und der Fiat-Konzern schließen sich zusammen.
Zentrale von Fiat Chrysler (Symbolbild): Die Opel-Mutter PSA und der Fiat-Konzern schließen sich zusammen. (Quelle: Paul Sancya, File/ap-bilder)
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Weg frei fĂŒr den viertgrĂ¶ĂŸten Autokonzern der Welt: Stellantis heißt das neue Unternehmen, zu dem sich zwei Automobilhersteller zusammenschließen.

Aus der Opel-Mutter PSA und dem US-italienischen Konzern Fiat Chrysler (FCA) wird der viertgrĂ¶ĂŸte Automobilhersteller der Welt: Die AktionĂ€re beider Konzerne votierten in virtuellen Hauptversammlungen am Montag fast einstimmig fĂŒr die geplante Fusion unter dem Namen Stellantis.

Umgesetzt werden solle die Fusion "sehr schnell", sagte PSA-Chef Carlos Tavares. Er soll die GeschÀfte von Stellantis leiten; Fiat-Erbe John Elkann soll Chef des Verwaltungsrats werden.

Fusion von PSA und Fiat Chrysler soll Kosten senken

Stellantis wird mehr als 400.000 Mitarbeiter beschĂ€ftigen und 14 Marken unter seinem Dach fĂŒhren. Das französische Unternehmen PSA baut neben Opel die Marken Peugeot und CitroĂ«n. FCA fĂŒhrt neben Fiat und Chrysler unter anderem die Marken Jeep, Maserati, Alfa Romeo, Dodge und Ram im Portfolio.

Mit der Fusion wollen die Autobauer die Entwicklungs- und Baukosten reduzieren und ihr Angebot in allen Bereichen vervollstĂ€ndigen. FCA-Chef Elkann will Fiat Chrysler auf dem europĂ€ischen Markt stabilisieren und VersĂ€umnisse bei Elektroautos aufholen, PSA-Manager Tavares erhofft sich, mit der Hilfe von FCA in den USA Fuß fassen zu können.

Unternehmen hoffen auf Einsparungen in Milliardenhöhe

Die EU-Kommission hatte am 21. Dezember grĂŒnes Licht fĂŒr die Fusion gegeben, nachdem sich der bereits fĂŒr Ende 2019 geplante Zusammenschluss wegen der Corona-Krise verzögert hatte. DafĂŒr machten die Konzerne diverse Zusagen: Unter anderem stimmte FCA zu, die Höhe einer Sonderdividende an seine AktionĂ€re zu senken. PSA beschloss, sieben Prozent des französischen Zulieferers Faurecia zu verkaufen.

PSA und Fiat schĂ€tzen, dass ihr Zusammenschluss voraussichtlich vier Milliarden Euro kosten wird – die Synergien aber letztlich bis zu fĂŒnf Milliarden Euro pro Jahr einsparen werden. Werkschließungen sind laut Tavares nicht geplant – eine Aussage, der die Gewerkschaften nur bedingt Glauben schenken.

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