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Chinesischer Mega-Konzern HNA ist pleite – auch an Frankfurt-Hahn beteiligt

Auch an Frankfurt-Hahn beteiligt  

Chinesischer Mega-Konzern HNA ist pleite

29.01.2021, 14:08 Uhr | AFP, rtr

Chinesischer Mega-Konzern HNA ist pleite – auch an Frankfurt-Hahn beteiligt. Flughafen Frankfurt-Hahn (Symbolbild): Der Mischkonzern HNA ist an dem Airport beteiligt. (Quelle: imago images/Aviation-Stock)

Flughafen Frankfurt-Hahn (Symbolbild): Der Mischkonzern HNA ist an dem Airport beteiligt. (Quelle: Aviation-Stock/imago images)

Die Firmengruppe HNA, einer der größten Privatkonzerne Chinas, ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen ist auch am deutschen Flughafen Frankfurt-Hahn beteiligt.

Der schwer von der Corona-Pandemie getroffene chinesische Mischkonzern HNA ist zahlungsunfähig. Der unter anderem in den Bereichen Luftfahrt und Tourismus aktive Konzern könne seine Schulden nicht mehr begleichen, hieß es am Freitag in einer kurzen Mitteilung des Unternehmens. Die Gläubiger hätten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sowie eine Umstrukturierung gefordert.

HNA kämpft seit langem gegen einen Schuldenberg, der das Konglomerat angesichts der Reisebeschränkungen und der brachliegenden Luftfahrt- und Tourismus-Branche zu überfordern droht. HNA hat nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg mit seinen Investitionen Schulden in Höhe von 75 Milliarden Yuan (rund 9,6 Milliarden Euro) angehäuft. 

HNA war auch an Deutscher Bank beteiligt

Das Unternehmen, einer der größten chinesischen Privatkonzerne, hat seine Wurzeln in der Regionalfluggesellschaft Hainan Airlines, war aber jahrelang in und außerhalb Chinas aggressiv auf Einkaufstour gegangen. So hatte sich HNA für insgesamt 50 Milliarden Dollar an Firmen von der Hotelkette Hilton bis zur Deutschen Bank beteiligt.

Der chinesische Konzern ist etwa seit 2017 Mehrheitseigner an der Flughafengesellschaft Frankfurt-Hahn. Unter dem Druck Pekings, seine immensen Schulden abzubauen, fuhr der Konzern im Ausland aber sukzessive seine Anteile zurück.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und Reuters

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