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Chinesischer Mega-Konzern HNA ist pleite

Von afp, rtr
Aktualisiert am 29.01.2021Lesedauer: 1 Min.
Flughafen Frankfurt-Hahn (Symbolbild): Der Mischkonzern HNA ist an dem Airport beteiligt.
Flughafen Frankfurt-Hahn (Symbolbild): Der Mischkonzern HNA ist an dem Airport beteiligt. (Quelle: Aviation-Stock/imago-images-bilder)
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Die Firmengruppe HNA, einer der größten Privatkonzerne Chinas, ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen ist auch am deutschen Flughafen Frankfurt-Hahn beteiligt.

Der schwer von der Corona-Pandemie getroffene chinesische Mischkonzern HNA ist zahlungsunfähig. Der unter anderem in den Bereichen Luftfahrt und Tourismus aktive Konzern könne seine Schulden nicht mehr begleichen, hieß es am Freitag in einer kurzen Mitteilung des Unternehmens. Die Gläubiger hätten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sowie eine Umstrukturierung gefordert.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
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HNA kämpft seit langem gegen einen Schuldenberg, der das Konglomerat angesichts der Reisebeschränkungen und der brachliegenden Luftfahrt- und Tourismus-Branche zu überfordern droht. HNA hat nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg mit seinen Investitionen Schulden in Höhe von 75 Milliarden Yuan (rund 9,6 Milliarden Euro) angehäuft.

HNA war auch an Deutscher Bank beteiligt

Das Unternehmen, einer der größten chinesischen Privatkonzerne, hat seine Wurzeln in der Regionalfluggesellschaft Hainan Airlines, war aber jahrelang in und außerhalb Chinas aggressiv auf Einkaufstour gegangen. So hatte sich HNA für insgesamt 50 Milliarden Dollar an Firmen von der Hotelkette Hilton bis zur Deutschen Bank beteiligt.

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Der chinesische Konzern ist etwa seit 2017 Mehrheitseigner an der Flughafengesellschaft Frankfurt-Hahn. Unter dem Druck Pekings, seine immensen Schulden abzubauen, fuhr der Konzern im Ausland aber sukzessive seine Anteile zurück.

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