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Welthandelsorganisation: Ngozi Okonjo-Iweala wird WTO-Chefin


Nach langem Streit  

Welthandelsorganisation bekommt erstmals Chefin

15.02.2021, 16:28 Uhr | AFP, rtr

Welthandelsorganisation: Ngozi Okonjo-Iweala wird WTO-Chefin. Ngozi Okonjo-Iweala: Die Ökonomin aus Nigeria ist die erste Chefin an der WTO-Spitze. (Quelle: Reuters/Emma Farge/File Photo)

Ngozi Okonjo-Iweala: Die Ökonomin aus Nigeria ist die erste Chefin an der WTO-Spitze. (Quelle: Emma Farge/File Photo/Reuters)

Die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala ist neue Chefin der Welthandelsorganisation WTO. Die Ökonomin steht vor einer schwierigen Aufgabe.

Die Welthandelsorganisation WTO hat eine neue Chefin. In Genf wurde am Montag die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala zur neuen Generaldirektorin der Organisation ernannt. Die ehemalige nigerianische Finanzministerin folgt auf den Karrierediplomaten Roberto Azevêdo, der im August vorzeitig aus dem Amt geschieden war.

Der Weg für die 66-jährige Entwicklungsökonomin Okonjo-Iweala war erst nach langem Streit und nach dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden frei geworden. Unter Bidens Vorgänger Donald Trump favorisierten die USA zunächst die Südkoreanerin Yoo Myung Hee als Nachfolgerin Azevêdos. Nach dem Amtsantritt Bidens zog sich die Südkoreanerin dann Anfang Februar aus dem Rennen um dem WTO-Chefposten zurück.

WTO steckt in tiefer Krise

Die Ernennung Okonjo-Iwealas erfolgte am Montag durch den Allgemeinen Rat der WTO. Sie ist nicht nur die erste Frau, sondern auch die erste Afrikanerin auf dem Posten. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben wird eine Reform der zuletzt zunehmend unter Druck geratenen WTO sein.

Die WTO mit Sitz in Genf gehört neben dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank zu den wichtigsten internationalen Organisationen in der Wirtschaftspolitik. Sie soll vor allem ein Forum für Verhandlungen zum Abbau von Zöllen sowie anderen Handelshemmnissen bieten und überwachen, ob internationale Handelsabkommen eingehalten werden.

Die WTO steckt in der größten Krise seit ihrer Gründung 1995, unter anderem weil politische Spannungen und ein zunehmender Protektionismus den Welthandel ausbremsen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP und Reuters

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