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Leitzins bleibt bei null Prozent

Von dpa
Aktualisiert am 22.04.2021Lesedauer: 2 Min.
EZB-Chefin Christine Lagarde (Symbolbild): Die Zentralbank der Eurozone lÀsst den Leitzins unverÀndert.
EZB-Chefin Christine Lagarde (Symbolbild): Die Zentralbank der Eurozone lÀsst den Leitzins unverÀndert. (Quelle: sepp spiegl/imago-images-bilder)
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Die EZB bleibt bei ihrem bisherigen Kurs – und belĂ€sst den Leitzins bei null Prozent. Auch das Anleihevolumen, um die corona-gebeutelte Konjunktur anzukurbeln, bleibt vorerst gleich.

Europas WĂ€hrungshĂŒter weiten trotz der dritten Corona-Welle ihre Anti-Krisenmaßnahmen zunĂ€chst nicht aus. Sowohl das milliardenschwere Notkaufprogramm fĂŒr Anleihen als auch die Zinsen bleiben unverĂ€ndert, wie der Rat der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt entschied.

Zugleich bekrĂ€ftigte die Notenbank ihre Bereitschaft, alle ihre Instrumente gegebenenfalls anzupassen. Ökonomen erwarten, dass die steigenden Infektionszahlen und die damit verbundenen EinschrĂ€nkungen des öffentlichen Lebens den erwarteten Konjunkturaufschwung verzögern könnten.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat die EZB ein besonders flexibles Notkaufprogramm fĂŒr Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen (Pandemic Emergency Purchase Programme/PEPP) aufgelegt. Das Programm mit einem Volumen von inzwischen 1,85 Billionen Euro lĂ€uft bis mindestens Ende MĂ€rz 2022.

EZB-AnleihekÀufe helfen Staaten und Firmen

Die Notenbank bekrĂ€ftigte, das Tempo der WertpapierkĂ€ufe im laufenden Quartal beschleunigen zu wollen. Anlass dafĂŒr ist, dass die Kapitalmarktzinsen zeitweise angestiegen waren, was die Finanzierung von Haushalten und Unternehmen verteuert und die wirtschaftliche Erholung zu belasten droht.

Die KĂ€ufe helfen Staaten wie Unternehmen: Diese mĂŒssen fĂŒr ihre Wertpapiere nicht so hohe Zinsen bieten, wenn eine Zentralbank als großer KĂ€ufer am Markt auftritt. Insbesondere fĂŒr Staaten ist das wichtig, weil sie in der Corona-Krise milliardenschwere Rettungsprogramme aufgelegt haben, die es zu finanzieren gilt.

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Bei den Zinsen bleibt der Kurs ebenfalls unverĂ€ndert: Den Leitzins im Euroraum halten die WĂ€hrungshĂŒter auf dem Rekordtief von null Prozent. GeschĂ€ftsbanken mĂŒssen weiterhin 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. FreibetrĂ€ge fĂŒr bestimmte Summen sollen die Institute bei den Kosten dafĂŒr entlasten.

Inflation hat zuletzt angezogen

Die EZB strebt ein ausgewogenes Preisniveau bei einer mittelfristigen Teuerungsrate von knapp unter zwei Prozent im gemeinsamen WĂ€hrungsraum an. Dauerhaft niedrige Preise gelten als Risiko fĂŒr die Konjunktur: Unternehmen und Verbraucher könnten dann Investitionen aufschieben – in der Hoffnung, dass es bald noch billiger wird. Der Zielwert fĂŒr die Teuerungsrate wird trotz Nullzinsen und der seit MĂ€rz 2015 laufenden diversen Anleihenkaufprogramme jedoch seit Jahren verfehlt.

Zuletzt hatte die Inflation im Euroraum angezogen. Im MĂ€rz lagen die Verbraucherpreise nach jĂŒngsten Angaben des EuropĂ€ischen Statistikamtes um 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Vormonat hatte der Anstieg der Teuerungsrate noch 0,9 Prozent betragen.

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FĂŒhrende Vertreter der Notenbank sehen bislang aber kein Anzeichen fĂŒr einen dauerhaften Anstieg der Inflation, sondern werten den jĂŒngsten Sprung als Folge einmaliger Effekte. Sie verweisen unter anderem auf das Anziehen des Ölpreises und das Auslaufen der vorĂŒbergehende Mehrwertsteuersenkung in Deutschland zum Jahreswechsel.

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