Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Konjunktur >

Ifo-Geschäftsklima: Deutsche Firmen blicken deutlich optimistischer in die Zukunft


"Wirtschaft nimmt Fahrt auf"  

Deutsche Firmen blicken deutlich optimistischer in die Zukunft

25.05.2021, 10:43 Uhr | rtr, dpa

Ifo-Geschäftsklima: Deutsche Firmen blicken deutlich optimistischer in die Zukunft. Menschen in der Fußgängerzone (Symbolbild): Auch die Stimmung von Einzelhändlern hellt sich auf. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Menschen in der Fußgängerzone (Symbolbild): Auch die Stimmung von Einzelhändlern hellt sich auf. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Unternehmen in Deutschland sind angesichts der Impffortschritte optimistisch. Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte im Mai 2021 so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Die Stimmung der Firmen in Deutschland hellt sich angesichts der Impffortschritte in der Corona-Krise unerwartet kräftig auf. Der Ifo-Geschäftsklimaindex kletterte im Mai auf 99,2 Punkte von 96,6 Zählern im April und damit auf den höchsten Wert seit Mai 2019, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag zu seiner Manager-Umfrage mitteilte.

"Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Manager beurteilten ihre Lage günstiger als zuletzt und auch die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate. 

Optimismus selbst in Gastgewerbe und Tourismus

Das Geschäftsklima verbesserte sich in allen betrachteten Bereichen, selbst in den von den Corona-Beschränkungen stark betroffenen Branchen Handel und Dienstleistungen. "Vor allem in Gastgewerbe und Tourismus kehrte Optimismus zurück", erklärte Fuest. Der Großhandel profitiere weiter von der guten Industriekonjunktur, die Einzelhändler hofften auf weitere Corona-Lockerungen.

Die deutsche Wirtschaft kehrt nach einer konjunkturellen Schrumpfkur zu Jahresbeginn nach Einschätzung der Bundesbank in die Wachstumsspur zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte demnach im zweiten Quartal wieder deutlich zulegen. Zu Jahresbeginn war das BIP wegen des Corona-bedingten Konsumeinbruchs um 1,8 Prozent geschrumpft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: